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Digitale Erinnerungslandschaft



Gedenktafel für ehemalige Synagoge in Güssing

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Burgenland - Hauptplatz 7, 7540 Güssing
Burgenland / GedenktafelJüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeÖffentlich zugänglich


Am Rathaus von Güssing erinnert seit 1997 eine Gedenktafel an die ehemalige Synagoge in Güssing. Diese wurde während der sogenannten Reichskristallnacht 1938 geschändet, indem Möbel, Matrikelbücher, Thorarollen uvm. auf dem Platz vor der Synagoge verbrannt wurden. In Folge wurde das Gebäude von den Nationalsozialisten in eine Turn- und Festhalle umfunktioniert. Die jüdische Bevölkerung von Güssing, rund 70 Personen, wurde bis zum Sommer 1938 beinahe ausnahmslos aus Güssing vertrieben. 1953 wurde die Synagoge abgetragen und an ihrer Stelle das heutige Rathaus gebaut.





  • Hauptbild des Ortes
  • Sekundäres Bild des Ortes
Gedenktafel für ehemalige Synagoge in Güssing (©Nora Brettl)




Transkription

Zum Gedenken an den Leidensweg unserer jüdischen Bürger. Hier stand ihre Synagoge, die von den Nationalsozialisten durch Plünderung entweiht und zweckentfremdet wurde. Die Stadtgemeinde



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