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VERFOLGUNG UND WIDERSTAND
IM NATIONALSOZIALISMUS
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Digitale Erinnerungslandschaft



Denkmal für NS-Opfer in Pinkafeld

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Burgenland - Platz der Erinnerung, 7423 Pinkafeld
Burgenland / SkulpturKollektivFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähntÖffentlich zugänglich


In Pinkafeld wurde 2020 vor dem Rathaus, auf dem „Platz der Erinnerung“, ein von Gottfried Reszner geschaffenes Denkmal für die NS-Opfer aufgestellt und eingeweiht. Es erinnert mit den Zusatztafeln an Pinkafelderinnen und Pinkafelder, die Opfer der nationalsozialistischen Gewalt wurden: an die Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer der kommunistischen Widerstandsgruppe Pinkafeld, an die jüdischen Verfolgten (Vertriebene, Verfolgte und Holocaustopfer), an die Opfer der „NS-Euthanasie“ und an die Romnija und Roma, die vom Bahnhof Pinkafeld abtransportiert wurden.





  • Hauptbild des Ortes
  • Sekundäres Bild des Ortes
Denkmal für NS-Opfer in Pinkafeld (©Nora Brettl)




Transkription

Zum Gedenken an alle ermordeten Frauen, Männer und Kinder aus Pinkafeld, die von 1938 bis 1945 Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden. Text für Zusatztafeln: Wir gedenken aller Widerstandskämpfer, aller „jüdisch“ Verfolgten (Opfer der Shoah), aller Romnija und Roma sowie aller „Euthanasie“- Opfer (aufgrund ihrer körperlichen und geistigen Behinderung ermordete Kinder und Erwachsene) aus Pinkafeld. Wir gedenken der über 1000 Romnija und Roma aus dem damaligen Kreis Oberwart, die mit der Bahn von Pinkafeld aus in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Niemals vergessen! (Auf Hebräisch und Romanes) (Es folgt die Nennung von 33 jüdische Opfern) Wir gedenken aller anderen namenlos gebliebenen Ermordeten, da es trotz intensiver Recherchen und Bemühungen nicht gelang, alle Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu identifizieren.



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