Seit 2009 befindet sich im Eingangsbereich der Polizeistation Großpetersdorf eine Gedenktafel für den ehemaligen Postenkommandanten Karl Halaunbrenner. Karl Halaunbrenner wurde 1881 als Sohn jüdischer Eltern im heute rumänischen Teil der Bukowina geboren und trat 1922 seinen Dienst als Gendarm im Burgenland an. Als Postenkommandant von Großpetersdorf ging er zur Zeit des NSDAP-Verbots, trotz Einschüchterungsversuche, vehement gegen Anhänger dieser Partei vor. 1938 wurde Karl Halaunbrenner wegen seiner jüdischen Herkunft verhaftet und ins KZ Dachau deportiert. Von dort wurde er ins KZ Buchenwald verlegt, wo er kurze Zeit später nach Misshandlungen starb.
Zum Gedenken an Karl Halaunbrenner 1881 -1938. Gendarmeriepostenkommandant von Grosspetersdorf. Er musste der Gewalt weichen. Von den Nationalsozialisten wegen seiner jüdischen Abstammung verhaftet und im KZ Buchenwald nach schweren Misshandlungen zu Tode gekommen. Gewidmet vom Zukunftsfonds der Republik Österreich.