Unweit des Bahnhofes in Großpetersdorf, neben einem Lagerplatz, befindet sich seit 2002 ein Gedenkstein, der Zeugnis vom ehemaligen jüdischen Friedhof ablegt. Dieser wurde von der anwesenden jüdischen Bevölkerung 1895 angelegt. Nach der Vertreibung der Jüdinnen und Juden aus Großpetersdorf 1938 durch die Nationalsozialisten wurde der Friedhof zerstört und die Gebeine der Großpetersdorfer Jüdinnen und Juden auf den Judenfriedhof in Oberwart überführt. Nach der „Arisierung“ wurde das Areal des ehemaligen Friedhofs verkauft, die Fläche anschließend geebnet und als Lagerplatz verwendet. Die Grabsteine wurden von den Nationalsozialisten als Baumaterial an eine Steinmetzfirma und andere Privatpersonen veräußert.
Auf diesem Grundstück befand sich der jüdische Friedhof von Grosspetersdorf. Nach Überführung der sterblichen Überreste der hier Bestatteten nach Oberwart wurde der Friedhof aufgelöst und das Grundstück verkauft. Verein Schalom, August 2002. (Es folgt eine hebräische Inschrift)