Gedenkstein für ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter im Urbarialwald Deutsch Schützen
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Im Urbarialwald von Deutsch Schützen, rund 500 Meter östlich der Gemeinde, befindet sich ein Massengrab für 57 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter. Das Grab mit den Leichen der Opfer konnte erst im August 1995 auf Grund von Angaben des Überlebenden Moshe Zairi wieder aufgefunden werden. Nach der Öffnung des Grabes wurde von einer Umbettung abgesehen, da nicht gewährleistet werden konnte, dass alle Leichenteile geborgen werden konnten. Daraufhin wurde das Areal zu einer Grabstätte erklärt, das Massengrab mit einer Betondecke verschlossen, eingezäunt, mit einem Gedenkstein versehen und im Juni 1996 mit einer religiösen Feier eingeweiht. Bei den Opfern handelt es sich um ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter, die bei Deutsch Schützen zum Bau des sogenannten Südostwalls herangezogen wurden und am 29. März 1945 bei einer Massenexekution durch SS-Männer erschossen wurden.
