2015 veranlasste der Bürgermeister von Rohrbach bei Mattersburg, dass am Sockel des örtlichen Kriegerdenkmals eine Gedenktafel für die Opfer des Nationalsozialismus angebracht wurde. Auf dieser Tafel wird den Opfern der „NS-Euthanasie“ und auch explizit der Rohrbacher Romnija und Roma gedacht. Diese wurden ab 1938 in mehreren Verhaftungsaktionen in die verschiedensten Konzentrationslager bzw. in das Lager Lackenbach verschleppt. Nur einige Überlebende kehrten nach 1945 nach Rohrbach zurück.
An die Menschen aus Rohrbach, die von einem unmenschlichen Regime als Lebensunwert getötet wurden. An die in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern ermordeten Rohbacher Roma. An die Zivilisten die während des Krieges und der Besatzungszeit in Rohrbach durch einen gewaltsamen Tod ums Leben kamen. An die Soldaten, die im April 1945 in Rohrbach gefallen sind.