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Digitale Erinnerungslandschaft



Gedenkstätte zur Erinnerung an ehemalige jüdische Gemeinde Mattersburg

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Burgenland - Brunnenplatz, 7210 Mattersburg
Burgenland / DenkmalJüdische Opfer - Als Jude oder Jüdin verfolgtÖffentlich zugänglich


Im November 2017 konnte im Zuge eines Festaktes am Standort der zerstörten Synagoge eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die jüdische Gemeinde Mattersburg eröffnet werden. Als Initiator gilt der Verein „Wir erinnern. Begegnung mit dem jüdischen Mattersburg“, dessen Obmann, Michael Feyer, auch die Gedenkstätte begründete und gestaltete. Die Gedenkstätte besteht aus drei gerosteten Eisenstelen, die auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Bezug nehmen, und einem Eisentürrahmen, der mit Textelementen versehen ist. 1938 vertrieben die Nationalsozialisten die jüdische Bevölkerung, rund 500 Personen, aus Mattersburg und lösten die jüdische Gemeinde, die seit 1527 Bestand hatte, auf. In den folgenden Jahren wurde zudem das ehemalige jüdische Viertel abgetragen.





  • Hauptbild des Ortes
  • Sekundäres Bild des Ortes
Gedenkstätte zur Erinnerung an ehemalige jüdische Gemeinde Mattersburg (©Nora Brettl)




Transkription

Türrahmen: Shoa; Stele rechts: Alles was das Böse benötigt um zu triumphieren ist das Schweigen der Mehrheit; Stele Mitte: 1938 wurden alle Mattersburger Juden vertrieben viele wurden ermordet Der jüdische Tempel der hier stand wurde in der Pogromnacht verwüstet geplündert und 1940 mit großen Teilen des jüdischen Viertels gesprengt Nach 400 Jahren wurde das jüdische Leben in Mattersburg von den Nazibarbaren gewaltsam beendet. Stele links: wir erinnern זכור



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