Gedenkstätte zur Erinnerung an ehemalige jüdische Gemeinde Mattersburg
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Im November 2017 konnte im Zuge eines Festaktes am Standort der zerstörten Synagoge eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die jüdische Gemeinde Mattersburg eröffnet werden. Als Initiator gilt der Verein „Wir erinnern. Begegnung mit dem jüdischen Mattersburg“, dessen Obmann, Michael Feyer, auch die Gedenkstätte begründete und gestaltete. Die Gedenkstätte besteht aus drei gerosteten Eisenstelen, die auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Bezug nehmen, und einem Eisentürrahmen, der mit Textelementen versehen ist. 1938 vertrieben die Nationalsozialisten die jüdische Bevölkerung, rund 500 Personen, aus Mattersburg und lösten die jüdische Gemeinde, die seit 1527 Bestand hatte, auf. In den folgenden Jahren wurde zudem das ehemalige jüdische Viertel abgetragen.
