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Grabdenkmal für ungarisch-jüdische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Sankt Margarethen

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Burgenland - Friedhof, 7062 St. Margarethen
Burgenland / GrabanlageJüdische Opfer - ZwangsarbeitKollektivÖffentlich zugänglich


Auf dem Ortsfriedhof von St. Margarethen befindet sich ein Grabmal für ermordete ungarisch-jüdische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und vermutlich katholische polnische Zwangsarbeiter. Diese wurden am 30. März 1945 beim Steinbruch und beim Meierhof bei St. Margarethen ermordet. Die Toten wurden 1945 auf Befehl der sowjetischen Besatzungsmacht exhumiert und auf dem Friedhof in St. Margarethen bestattet. 1961 veranlasste Samu Kelemer, damals Pächter des örtlichen Meierhofes und Mitglied der IKG Wien, die Aufstellung eines Gedenksteines am Grab in St. Margarethen.





  • Hauptbild des Ortes
  • Sekundäres Bild des Ortes
Grabdenkmal für ungarisch-jüdische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Sankt Margarethen (©Nora Brettl)




Transkription

Hier ruhen Menschen jüdischen und christlichen Glaubens, deren Leben die Schergen der gnadenlosen Zeit auslöschten, 1944-1945. Du Mensch - halte inne bei diesem Grab - wirkte immer dahin, dass diese Zeit ohne Gnade nie wieder komme.



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