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Cooking Recipes of the Middle Ages

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Overview

Collection: Wo10

Shelfmark: Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek, Handschriftenabteilung, Cod. Guelf. 42.3-5 Aug. 4°

Customary title: Kunst- und Artzneibuch von Ludwigen Neer zusamengetragenn. Anno 1543.

Material: paper

Number of folios: 288

Dimensions: 200 (190)mm x 155 (150)mm

Origin: place of origin unknown

Dating: 16th c. (1543)

Languages: High German languages

Codicology

Number of folios: 288

Dimensions: 200 (190)mm x 155 (150)mm

Condition:
Cod. 42.5 ist ca. 1 cm schmaler und 0,5 cm kürzer als die übrige Handschrift. Im Gegensatz zu den beiden anderen Buchblöcken ist dieser eckig beschnitten. Die Ecken sind abgestoßen.
Die enge Bindung des zweiten Teils in den Buchblock führt regelmäßig zu Textverlust.
Der Teil 42.5 weist sowohl innen als auch außen leichte Gebrauchsspuren auf sowie oben links leichte Wasserspuren.
Der Teil 42.4 weist zu Beginn leichte Wasserschäden im unteren linken Viertel auf.
Das für die drei Teile verwendete Papier weist beträchtliche Unterschiede in Färbung, Dicke und Struktur auf.

Material: Papier

Watermarks: Einzelne Wasserzeichen sind lediglich im dritten und letzten Teil erkennbar. Sie können jedoch nicht näher bestimmt werden, da sie sich meist in der Mitte befinden und somit nicht vollständig sichtbar sind.
In 42. 5 finden sich ein nicht näher beschreibbarer Ochsenkof und auf dem hinteren Spiegelblatt ein großes und rundes, siegelartiges Wasserzeichen.

Foliation: durchgehende moderne Bleistiftfoliierung unten rechts; oben rechts jeweils zeitgenössische Foliierungen der einzelnen Teile.
Da Cod. Guelf. 42.3 Aug. 4 mit Cod. Guelf. 42.4 Aug. 4 und Cod. Guelf. 42.5 Aug. 4 in einem Band zusammengebunden ist, weist die Handschrift eine durchgehende Foliierung auf.
Ursprünglich dürften wohl die drei Teile selbstständig gebunden gewesen sein.

Collation: unregelmäßige Lagenstruktur, die nicht mit dem Inhalt übereinstimmt und nicht näher beschrieben werden kann. Insbesondere die beiden ersten Bücher scheinen in einem Zug geschrieben worden zu sein. Zahlreiche leere Blätter sind insbesondere im letzten Teil mit eingebunden.

Hands: Die Handschrift weist mehrere unterschiedliche Hände auf. Von denen werden hier lediglich jene drei beschrieben, die für die Kochrezepte relevant sind.
Hand 1: fol. 15v.
Hand 2: fol. 208v-214r.
Hand 3: fol. 258r-288v.

Script (fol. 15v): durchdachter Aufbau; grafische Gestaltung durch bewusste Variation der Schriftgröße; breiter Rand links, exponiert darin nur die vergrößerten Buchstaben der Rezeptanfänge; Schriftbild wirkt ruhig und gleichmäßig; die Rezeptüberschriften sind zentriert. toggle details

Duktus: geübte Hand, gleichmäßige Kurrentschrift des 16. Jh.; breiteres Mittelband mit wenig ausgeprägter Ober- und mäßig ausgeprägter Unterlänge. In der Oberlänge stechen lediglich die Schäfte von <s> und <f> und in der Unterlänge <p> deutlich heraus. Die Ober- und Unterlängen weisen keine bzw. eine minimale Neigung nach rechts auf. Die Zeilenabstände sind im Vergleich zur Schrift eher groß.Leitbuchstabe <a>: einstöckiges <a>, meist kreisförmig, mit senkrechtem Abstrich rechts, teilweise mit oben leicht geöffneter Punze.Leitbuchstabe <l>: von unten nach oben geführt und rundlich; durchgehende Schlaufe.Leitbuchstabe <g>: <g> mit geschlossener oder offener runder Punze und rundem Bogen. Die Schleife ist weit ausladend, rundlich und geschlossen.Leitbuchstabe <e>: offenes <e> mit diagonal nach rechts oben gezogener Punze.Leitbuchstabe <m>, <n>: durchwegs verbundene, oben leicht spitz zulaufende, oft etwas ungleichmäßig wirkende Bögen, breit und von mittlerer Höhe.Langschäfte <b>, <d>, <h>, <k>, <l>: rundes <d> leicht nach links geneigt, mit geschlossener Schleife, Strich kreuzt den Schaft; breites <h>, das aussieht wie ein nach rechts geneigtes <l>, mit einer ausladenden, schleifenförmigen Unterlänge; beide Schlingen sind mit einem Steg verbunden.<k> mit einem hochaufragenden, schmalen Schaft, halb offen, nach rechts geneigt; <b> gleicht dem <l> mit einem Aufstrich rechts, sehr gestaucht und rundlich.<f>, Schaft-s Unterlänge: senkrechte, gering und vereinzelt mäßig ausgeprägte Unterlänge.Verschiedene r-Formen: durchgehend zweifüßiges <r>.Verschiedene z-Formen: initiales <z> mit allenfalls mäßig ausgeprägter Oberlänge und deutlich geschwungenem Dach, spitzem Knick in der Mitte und geschlossener Schlaufe unten; daneben auch <z> in Form einer 3, auf den Mittelbereich beschränkt und mit geringer Unterlänge, häufig in Kombination mit einem vorausgehenden niederen, senkrechten Schaft (vermutlich <t>) ohne Querstrich.Bögen/Unterlänge von <h>, <y> und geschwänztem <z>: Unterlängen wenig ausgeprägt und allenfalls selten minimal nach links geneigt; <h> mit einem zum nächsten Buchstabenansatz durchgezogenen Bogen; <z> mit geschlossener Punze; <y> mit einem offenen, nach links gezogenen Bogen.Verwendung von Schaft-s und rundem <s>: Schaft-s an initialer und medialer Position, leicht nach rechts geneigt, stets mit offener, hoher Schlaufe; an finaler Position auch sigmaförmiges <s> mit senkrecht nach oben ragendem Fähnchen; sigmaförmiges <s> auch als Majuskel.Verwendung von geradem und rundem <d>: rundes <d> leicht nach links geneigt, mit geschlossener Schleife, Strich kreuzt den Schaft.i-Markierung: durchgehend.Besonderheiten anderer Grapheme: kleines <p> oben gleich einen <v>, unten mit einer überlangen und weit nach links gezogenen Unterlänge.Zahlzeichen: - Majuskeln (Verwendung): vereinzelte, aber unregelmäßig verwendete Majuskeln.Verzierungen: - Rubrizierung: - Diakritika: Doppelpunkt auf <y>; Haken auf dem <u>.Abbreviaturen: Einmal en-Kürzung mit Kürzungsstrich und einmal etc.-Kürzung mit schräger Unterlänge.Interpunktion: Keine Interpunktion. Terminatoren: etc.-Kürzung.Worttrennung: - Korrekturen: - Offensichtliche Schreiberwechsel: -

Script (fol. 208v-215r): durchdachter, platzsparender Aufbau; grafische Gestaltung durch bewusste Variation der Schriftgröße; breiter Rand links, exponiert darin nur die vergrößerten Buchstaben der Rezeptanfänge; Schriftbild wirkt ruhig und gleichmäßig; die Rezeptüberschriften sind zentriert; verändertes Buchstabenrepertoire bei lateinischen Begriffen. toggle details

Duktus: geübte Hand, gleichmäßige Kurrentschrift des 16. Jh.; breiteres Mittelband mit ausgeprägter Ober- und wenig ausgeprägter Unterlänge. Die Ober- und Unterlängen weisen keine bzw. eine minimale Neigung nach rechts auf. Die Zeilenabstände sind im Vergleich zur Schrift eher groß.Leitbuchstabe <a>: einstöckiges <a>, meist kreisförmig, mit senkrechtem Abstrich rechts, teilweise mit oben leicht geöffneter Punze.Leitbuchstabe <l>: von unten nach oben geführt und rundlich; durchgehende Schlaufe; in initialer Position aufrecht mit kleinerer, geschlossener oder offener Punze.Leitbuchstabe <g>: <g> mit geschlossener oder leicht geöffneter, runder Punze und rundem Bogen. Die Schleife ist weit ausladend, rundlich und überwiegend geschlossen.Leitbuchstabe <e>: offenes <e> mit diagonal nach rechts oben gezogener Punze; in den Rezeptüberschriften vereinzelt geschlossenes <e> mit kleiner Punze.Leitbuchstabe <m>, <n>: durchwegs verbundene, oben leicht spitz zulaufende, oft etwas ungleichmäßig wirkende Bögen, breit und von mittlerer Höhe; letzter Abstrich in finaler Stellung vereinzelt mit Unterlänge oder Fuß.Langschäfte <b>, <d>, <h>, <k>, <l>: rundes <d> leicht nach links geneigt, mit geschlossener Schleife, Strich kreuzt den Schaft; kursives <h> mit geschlossenen Schleifen oben und unten, die waagrecht den Schaft kreuzen; <h> zudem auch in Form einer schmalen 8 mit offener unterer Schleife; <k> mit einem hochaufragenden, schmalen Schaft, halb offen und nach rechts geneigt; <b> gleicht dem <l> mit einem Aufstrich rechts, sehr gestaucht und rundlich.<f>, Schaft-s Unterlänge: leicht nach links geneigte, gering und vereinzelt mäßig ausgeprägte Unterlänge.Verschiedene r-Formen: durchgehend zweifüßiges <r>.Verschiedene z-Formen: initiales und mediales <z> mit allenfalls mäßig ausgeprägter Oberlänge und deutlich geschwungenem Dach, spitzem Knick in der Mitte und geschlossener Schlaufe unten.Bögen/Unterlänge von <h>, <y> und geschwänztem <z>: Unterlängen wenig ausgeprägt und allenfalls selten minimal nach links geneigt; <h> mit einem zum nächsten Buchstabenansatz durchgezogenen Bogen; <z> mit geschlossener Punze; <y> mit einem offenen, nach links gezogenen Bogen.Verwendung von Schaft-s und rundem <s>: Schaft-s an initialer und medialer Position, leicht nach rechts geneigt, stets mit offener, hoher Schlaufe, meist aber zum nächsten Buchstaben durchgezogen und damit verbunden; an finaler Position auch sigmaförmiges <s> mit senkrecht nach oben ragendem Fähnchen, auch in Verbindung mit einem vorhergehenden Schaft-s; sigmaförmiges <s> auch als Majuskel.Verwendung von geradem und rundem <d>: rundes <d> leicht nach links geneigt, mit geschlossener Schleife, Strich kreuzt den Schaft. Die Punze ist dabei stets weit geöffnet und teilweise zu einem kleinen Haken verkümmert.i-Markierung: durchgehend.Besonderheiten anderer Grapheme: Bei <v> reichen die Schäfte weit nach oben, teilweise verbunden mit einem ausladenden Anstrich links: initiales <a> vereinzelt mit einem nach oben verlängerten bogenförmigen Anstrich.Zahlzeichen: Alle Zahlen werden in arabischen Ziffern dargestellt; zudem auch Bruchzahlen mit zwei übereinander stehenden Ziffern, die durch einen waagrechten Strich getrennt werden.Majuskeln (Verwendung): Majuskeln v. a. an den Rezeptanfängen sowie bei Substantiven. In initialer Position geht die Majuskel für <i> oder <j> stets in die Unterlänge und bildet eine offene oder geschlossene Schleife aus.Verzierungen: lediglich die erste Rezeptüberschrift weist eine Auszeichnungsschrift mit Brechungen und Zierstrichen auf, die sich dann aber verliert. Rubrizierung: - Diakritika: Doppelpunkt auf <y>, <o>, <a>; Haken auf dem <u>.Abbreviaturen: Sehr wenige Abbreviaturen und sehr beschränktes Verwendungsrepertoire; vereinzelt Kürzungsstrich und Kürzungshaken, sowie etc.-Kürzung in Form eines <u> mit darüber gezogenem Kreisbogen. Weiters gekreuztes <j> mit Schleife für 1/2.Interpunktion: Trennung von Sinneinheiten durch relativ kurze, tief angesetzte Virgel. Terminatoren: Keine eigene Form; am Rezeptende Terminator in Form einer Virgel.Worttrennung: Immer wieder Worttrennungen, markiert durch sehr kurze, schräge Doppelstriche.Korrekturen: Vereinzelte kleinere Korrekturen und Streichungen. Offensichtliche Schreiberwechsel: -

Script (fol. 258r-288r): durchdachter, platzsparender und schmuckloser Aufbau; grafische Gestaltung durch bewusste Variation der Schriftgröße; Rand links, im Gegensatz zum rechten, sehr sauber und bündig, exponiert darin nur die vergrößerten Buchstaben der Rezeptanfänge; Schriftbild wirkt ruhig und gleichmäßig; Rezeptüberschriften sind zentriert. toggle details

Duktus: geübte Hand, gleichmäßige Kurrentschrift des 16. Jh.; breiteres Mittelband mit mäßig ausgeprägter und im Verhältnis ausgewogener Ober- und Unterlänge. In der Oberlänge stechen lediglich die Schäfte von <s> und <f> und in der Unterlänge jene von <p> deutlich heraus. Die Ober- und Unterlängen weisen keine bzw. eine minimale Neigung nach rechts auf.Leitbuchstabe <a>: einstöckiges <a>, meist kreisförmig, mit senkrechtem Abstrich rechts, teilweise mit oben leicht geöffneter Punze; initiales <a> vereinzelt mit einem nach oben verlängerten bogenförmigen Anstrich; initiales <a> zudem vergrößert und in der Form eines griechischen Alpha.Leitbuchstabe <l>: von unten nach oben geführt, leicht nach rechts geneigt und rundlich; durchgehende Schlaufe.Leitbuchstabe <g>: <g> mit geschlossener oder leicht geöffneter, runder Punze und einem weitaus größeren, runden Bogen. Die Schleife ist weit ausladend, rundlich und geschlossen. In den Rezepttiteln hingegen ist das <g> unten geöffnet, die Unterlänge ist hakenförmig; vereinzelt auch gammaförmiges <g>.Leitbuchstabe <e>: offenes <e> mit diagonal nach rechts oben gezogener Punze; in den Rezeptüberschriften auch geschlossenes <e> mit kleiner Punze.Leitbuchstabe <m>, <n>: durchwegs verbundene, oben leicht spitz zulaufende, oft etwas ungleichmäßig wirkende Bögen, breit und von mittlerer Höhe; letzter Abstrich in finaler Stellung häufig mit Unterlänge.Langschäfte <b>, <d>, <h>, <k>, <l>: rundes <d> leicht nach links geneigt, mit geschlossener Schleife, Strich kreuzt den Schaft; kursives <h> mit geschlossenen Schleifen oben und unten, die waagrecht den Schaft kreuzen; <h> zudem auch in Form einer schmalen 8 mit offener unterer Schleife; <k> mit einem hochaufragenden, schmalen Schaft, halb offen, nach rechts geneigt; <b> gleicht dem <l> mit einem Aufstrich rechts, sehr gestaucht und rundlich.<f>, Schaft-s Unterlänge: senkrechte, eher dickere, gering und vereinzelt mäßig ausgeprägte Unterlängen.Verschiedene r-Formen: durchgehend zweifüßiges <r>.Verschiedene z-Formen: initiales <z> mit mäßig ausgeprägter Oberlänge und rundem Dach, spitzem Knick in der Mitte und geschlossener, weitausladender Schlaufe unten. Dasselbe <z> kann auch in das Mittelband und in die untere Lage rutschen; dort in Kombination mit einem vorausgehenden mittelhohen, senkrechten Schaft (vermutlich <t>) ohne Querstrich.Bögen/Unterlänge von <h>, <y> und geschwänztem <z>: Unterlängen wenig ausgeprägt und allenfalls selten minimal nach links geneigt; <h> mit einem zum nächsten Buchstabenansatz durchgezogenen Bogen; <z> mit geschlossener Punze; <y> mit einem offenen, nach links gezogenen Bogen.Verwendung von Schaft-s und rundem <s>: Schaft-s an initialer und medialer Position, leicht nach rechts geneigt, stets mit offener, hoher Schlaufe, meist aber zum nächsten Buchstaben durchgezogen und damit verbunden; an finaler Position auch vereinzelt <ß> sowie sigmaförmiges <s> mit senkrecht nach oben ragendem Fähnchen, auch in Verbindung mit einem vorhergehenden Schaft-s; sigmaförmiges <s> auch als Majuskel.Verwendung von geradem und rundem <d>: rundes <d> leicht nach links geneigt, mit geschlossener Schleife, Strich kreuzt den Schaft. Die Punze ist dabei stets weit geöffnet.i-Markierung: durchgehend.Besonderheiten anderer Grapheme: vereinzelt kleines <p> oben gleich einen <v> und unten mit einer überlangen und weit nach links gezogenen Unterlänge.Zahlzeichen: zahlreiche arabische Ziffern, keine Zahlwörter. In mehreren Rezepten werden Bruchzahlen verwendet, mit zwei senkrecht übereinander stehenden Zahlen, getrennt durch eine waagrechte Linie. Gekreuztes <j> mit Schleife steht für 1/2. Majuskeln (Verwendung): Verwendung von Majuskeln an Rezeptanfängen und bei Substantiven, aber nicht regelmäßig.Verzierungen: Wechsel der Schriftgrößen und Zeilenabstände; Verwendung einer Auszeichnungsschrift für die Rezeptanfänge.Rubrizierung: - Diakritika: Doppelpunkt auf <y> und <0>; Haken auf dem <u>.Abbreviaturen: sehr wenige Abbreviaturen und sehr beschränktes Verwendungsrepertoire; vereinzelt Kürzungsstrich und Kürzungshaken, sowie etc.-Kürzung in Form eines <u> mit darüber gezogenem Kreisbogen. Gekreuztes <j> mit Schleife für 1/2; bisher ungeklärte Abkürzung für eine Gewichts- oder Maßeinheit: Interpunktion: häufiger Gebrauch der Virgel zur Trennung von Sinneinheiten. Die Virgel ist sehr kurz, teilweise punktförmig. Zweimalige Verwendung von Klammern (fol. 259r2, 259r22).Terminatoren: keine eigene Form; am Rezeptende Terminator in Form einer Virgel oder einer etc.-Abkürzung.Worttrennung: vereinzelt Worttrennungen; markiert mit einem beinahe aufrecht stehenden Doppelstrich.Korrekturen: vereinzelt kleinere Einfügungen.Offensichtliche Schreiberwechsel: -

Layout

Textblock: einspaltig

Cover

Covering: sehr massiver harter Einband, vermutlich aus Holz, der mit einem weißen Pergament umhüllt wurde. Die überstehenden Kanten des Pergamenteinbands sind eingedrückt. Das Spiegelblatt ist vorne und hinten sauber mit dem Buchdeckel verklebt; zwei grüne Bindebänder, jeweils vorne und hinten.

Backing: Rrnder, mit Papier verstärkter Buchrücken mit fünf sichtbaren Bünden aus Pergament. Eigenhändige Signatur von Herzog August: 'Kunst und Artzney bucher darunter Eins von Ludwigen Neer zusammengetragen anno 1594. 42.3 ms das 42.4 und 42.5 seind hier auch eingebunden'.

History

Origin: Entstehungsort unbekannt.

Dating: 16. Jahrhundert (1543)
mentioned in manuscript:
1543 (fol. XXIVr)

How to cite

Denicolò, B. (2021). Wo10, Codicology. In H. W. Klug (Ed.), CoReMA - Cooking Recipes of the Middle Ages. Corpus - Analysis - Visualisation. With the help of A. Böhm and C. Steiner. http://hdl.handle.net/11471/562.10.4520 (GAMS. 562.10.4520) (Accessed 2022-05-22)

Sources

Heinemann, O. von (1966) Die Handschriften der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel, Zweite Abtheilung: Die Augusteischen Handschriften V, Wolfenbüttel 1903 (Nachdruck unter dem Titel: Die Augusteischen Handschriften, Bd. 5: Codex Guelferbytanus 34.1 Augusteus 4° bis 117 Augusteus 4°). Frankfurt a. M.: Klostermann (Kataloge der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel. 8.), cf. p. 23. Available at: http://diglib.hab.de/drucke/f4f-539-8/start.htm?image=00035.


HAB – Handschriftendatenbank – Handschrift 42-3-aug-4f (no date) Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel Handschriftendatenbank. Available at: http://diglib.hab.de/mss/42-3-aug-4f/start.htm (Accessed: 28 March 2021). HAB – Handschriftendatenbank – Handschrift 42-4-aug-4f (no date) Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel Handschriftendatenbank. Available at: http://diglib.hab.de/mss/42-4-aug-4f/start.htm (Accessed: 28 March 2021). HAB – Handschriftendatenbank – Handschrift 42-5-aug-4f (no date) Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel Handschriftendatenbank. Available at: http://diglib.hab.de/mss/42-5-aug-4f/start.htm (Accessed: 28 March 2021).


Encoding remarks

Haken über dem 'u' zur Unterscheidung des Buchstabens von 'n' wurde ignoriert.

Initiales 'a' mit einem nach oben verlängerten bogenförmigen Anstrich wurde als Großbuchstabe A transkribiert.

'z' in Kombination mit einem vorausgehenden senkrechten Schaft wurde als 'tz' transkribiert.

'I' und 'J' in Anlaut konnten nicht eindeutig unterschieden werden. Daher wurde stets 'I' transkribiert.

Ausladendes initiales 't' wurde als Minuskel transkribiert, da eine Majuskel für den Buchstaben ebenfalls vorhanden ist.

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