Cooking Recipes of the Middle Ages


Buttons underneath highlight semantic annotation visualisation, buttons are displayed in relation to the annotation of the text (if a button is not here, the data is not annotated!)

  • Ingredient: (usually) edible material used in cooking
  • Dish: general category of food
  • Tool: equipment used in cooking
  • Name: proper name of dish
  • Instruction: one set of action during dooking
  • Opener: phrase opening a recipe text
  • Closer: phrase closing a recipe text
  • Ref.: reference to another recipe
  • Kitchen Tip: set of actions concerning cooking
  • Household Tip: set of actions concerning household matters
  • Serving Tip: set of actions concerning dishing and serving the food
  • Speech ( ): active speech act of chef or other individual
  • Excluded ingredient ( ): potential ingredient is actively excluded
  • Compared to… ( ): comparison to suggest shape, measurement, etc.
  • Analogy ( ): something other is simulated (“fake” dish)

Ingredients / Tools: Indexes of ingredient and tool concepts reachable via English translation in brackets trailing Early New High German spelling

Metadata: Transcription and recipe view reachable via buttons next to recipe number under Metadata

Similar recipes: provides information on recipe relationships

Categories show, if decidable, main ingredient, distinct preparation method and type of dish

License and citation suggestion available via buttons next to manuscript signature below the manuscript image.

Pike, boiled in the middle

Ain hecht der mitten gesoten sej .


Basel, UB Basel, AN V 12Source Collection: Bs1, fol. 077rRecipe Nr. 196 Dating: 1460Origin: place of origin unknownLang: Bavarian-Alemannic

Similar recipes:

Same title: bs1.196Shared ingredients: bs1.196Same ingredients in following recipe: 1Same tools in following recipe: 0


Main ingredient: fishPreparation: -Type: show dish

Ain hecht der mitten gesoten sej . Item ain hecht der mitten gesotten sej . vnd an peden seytten gepraten So nym ain weiss tuoch das ainer hannt prait sej oder ain [77v] wenig praitter vnd nym ain wenigen wein vnd nym aus die lebern das der mag ganncz Beleibe vnd von ainem hechten So nym ain stuck das der mag gefuellet werde vnd thue ain vaistne daran an die stat das die lebern ganncz beleybe vnd die sol er wider ganncz fuellen In den hechten das der mag vnd die lebern pej einannder ligen In der mitt In dem hechten vnd so nym das tuoch vnd necze das tuoch In dem wein . das tuoch sol als lanng sein das es zwirund vmb den visch gee Schlah es ainest vmb den hecht vnd wenn du es vmb geschlagen hast So leg ein salcz vf das tuoch ueber schlach das tuoch ueber das annder schlach auf den rugken vnd ueberall wind den hechten vmb an [78r] peden seitten vnd er sol gesallczen sein zwischen dem tuoch vnd nym ainen drifachen faden vnd wind In vmb vierfach muoss das tuoch sein Stupp In wol zue peden seitten Als du In praten wild Nym ainen spisz vnd stich In da durch vnd prat den visch darauf Nym zwen ziegel vnd leg den visch darauf vnd prat In als ain anndern visch vnnder dem tuoch mach ain feur vnd vnnder das annder ain klain kollen vnd solt haben ain haisse pruee Als du den hechten wild sieden da sol er das tuoch wol mit begiessen das er sich nit verprenn So seud sich der hecht In der mitt Nun sol man haben klain schuessling vnd die suellen haiss sein vnd leg sy vnnder Du solt das tuoch begiessen [78v] mit der pruee So rint er herab auf die haissen So seudt dann der hecht vnd prat in Rain vnd sauber

Bs1 - "Basel, UB Basel, AN V 12"