CoReMA

Cooking Recipes of the Middle Ages

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Codicology

Number of folios: 185

Dimensions: 195mm x 135mm

Material: Papier

Foliation: Unvollständige Foliierung,
8 ungezählte Blätter vorab, 140 foliierte Blätter.

Collation: Das Register und weitere leere Blätter (sechs am Anfang und 26 am Ende) wurden hinzugebunden.

Hands: Ergänzungen (38v , 39r-v, 49v , 89r-v, 93r, 120v-120r) stammen von einer etwa zeitgleichen Hand, Nachträge von einer Hand des 16. Jh.
Erwähnenswert ist die ganzseitige Federzeichnung eines Aderlaßmannes (135r).
Das von einer weiteren etwa zeitgleichen Hand geschriebene Register spricht dafür, dass die von den beiden anderen Händen aufgezeichneten Teile der Handschrift bald nach ihrer Entstehung miteinander verbunden waren.
Hd. 1: 1r-125v.
Von der Hand des ersten Schreibers stammt das Datum [14]79 (125v).
Hd. 2: 133r -140v.
Auf 140v findet sich ein Vermerk (Et ni [?] per Erhardum Su°cher) von der Hand des zweiten Schreibers, der möglicherweise ein früherer Besitzer der Handschrift war, sich aber nicht genauer bestimmen lässt.

Script (fol. 121r-125v): klar strukturiert, Überschriften mittig und abgesetzt toggle details

allgemeine Beobachtung: klar strukturiert, Überschriften mittig und abgesetztDuktus: leicht nach rechts geneigtLeitbuchstabe <a>: einstöckiges <a>Leitbuchstabe <l>: mit SchlaufeLeitbuchstabe <g>: geschlossene Punze mit geradem Querstrich oben, offener UnterbogenLeitbuchstabe <e>: geschlossene oder fast geschlossene PunzeLeitbuchstabe <m>, <n>: weisen teils Unterlängen beim finalen Schaft in finaler Stellung auf, teils kleiner nach oben führender AbstrichLangschäfte <b>, <d>, <h>, <k>, <l>: mit meist geschlossener oder fast geschlossener Schlaufe, <h> mit Unterlänge<f>, Schaft-s Unterlänge: ‚normale‘ UnterlängeVerschiedene r-Formen: gerades <r>Verschiedene z-Formen: geschwänztes <z>Bögen/Unterlänge von <h>, <y> und geschwänztem <z>: - Verwendung von Schaft-s und rundem <s>: Schaft-s, rundes <s> selten, dafür <ß> in finaler Stellung, Brezel-s eher misslungene ß-LigaturVerwendung von geradem und rundem <d>: <d> mit Schlaufei-Markierung: regelmäßig i-PunkteBesonderheiten anderer Grapheme: - Zahlzeichen: römische Ziffern/lat. BuchstabenMajuskeln (Verwendung): Majuskeln als Initialen, Satzanfang, HervorhebungVerzierungen: - Rubrizierung: - Diakritika: (doppel)punktförmig über <y> (hier diagonal, fast vertikal ausgerichtet); <e>, <o> über Vokalen, nach unten offener Kringel; Langvokal <a> mit Strich gekennzeichnet Abbreviaturen: KürzungsstrichInterpunktion: - Terminatoren: strichförmigWorttrennung: doppelstrichförmigKorrekturen: - Offensichtliche Schreiberwechsel: -

Cover

Condition: Alle Teile sind in einem Einband des 16. Jh. zusammengebunden.

Covering: Leder über Holz

History

Origin: Entstehungsort unbekannt

Provenance: Vorbesitz: Kartause Buxheim;
München, Antiquariat Förster (Förtser, Carl 1883);
Berlin, Antiquariat A. Asher (Asher, Adolf 1883);
Waldbott von Bassenheim

Previous shelfmarks: Carl Förster'sche Kunstauction, München, Nr. 1883/2393
N. 137 '322' (Alte Signatur), acc. ms. 11214 (Akzessionsnummer)

Dating: 1497

Ownership Marks: Besitzerstempel Blatt vor Blatt 1r

How to cite

Böhm, A. (2021). B3, Codicology. In H. W. Klug (Ed.), CoReMA - Cooking Recipes of the Middle Ages. Corpus - Analysis - Visualisation. With the help of A. Böhm and C. Steiner. http://hdl.handle.net/11471/562.10.1 (GAMS. 562.10.1) (Accessed 2021-10-24)

Sources

Degering, H. (1926) Kurzes Verzeichnis der germanischen Handschriften der Preussischen Staatsbibliothek. Leipzig: Hiersemann (Mitteilungen aus der Preußischen Staatsbibliothek. 7.), cf. pp. 170-171. Handschriftencensus | Berlin, Staatsbibl., mgq 1023 (2020) Handschriftencensus. Available at: http://www.handschriftencensus.de/11911 (Accessed: 29 September 2020). Honold, M. (2005) Studie zur Funktionsgeschichte der spätmittelalterlichen deutschsprachigen Kochrezepthandschriften. Würzburg: Königshausen & Neumann (Würzburger medizinhistorische Forschungen. 87.), cf. pp. 55-56. Riecke, A.-B. (no date) Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz - Ms. germ. qu. 1023, Manuscripta Mediaevalia. Available at: http://www.manuscripta-mediaevalia.de/?xdbdtdn!%22obj%2031252305,T%22&dmode=doc#|4 (Accessed: 29 September 2020).


Encoding remarks

offener Kringel eigens transkribiert als ° nach Basisgraph, weil nicht klar ob <o> oder nur ein Trema, Langvokal mit Zirkumflex codiert

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