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Thuk. 4,7

TitelGeschichte des Peloponnesischen Krieges
AutorThukydides
Zeitangabe5. Jh.v.Chr.
Originaltext Κατὰ δὲ τὸν αὐτὸν χρόνον Σιμωνίδης Ἀθηναίων στρατηγὸς Ἠιόνα τὴν ἐπὶ Θρᾴκης…καὶ παραχρῆμα ἐπιβοηθησάντων Χαλκιδέων καὶ Βοττιαίων ἐξεκρούσθη τε καὶ ἀπέβαλε πολλοὺς τῶν στρατιωτῶν.
Quelle K. Hude, Thucydides Historiae, 2 Bde, Leipzig : Teubner, 1913-25 (Bücher 1-2 überarbeitet von O. Luschnat, 1960).
Übersetzung Um die gleiche Zeit eroberte der attische Feldherr Simonides Eion an der thrakischen Küste…aber die rasch herbeieilenden Chalkidier und Bottier warfen ihn alsbald wieder heraus, und er verlor viele seiner Soldaten.
Quelle der ÜbersetzungThukydides. Geschichte des Peloponnesischen Krieges, übers. von G.P. Landmann, 2 Bde, München 1993.
Beschreibung Dem athenischen Feldherrn Simonides war es im Sommer 425 v.Chr. gelungen, die Stadt Eion in Thrakien zu erobern. Geglückt war dieses Unternehmen in erster Linie aufgrund von Verrat. Die Stadt blieb nicht allerdings nicht lange in Händen der Athener, sie wurden von den Chalkidiern und Bottiern vetrieben.
KategorieKrieg: Kampfhandlungen
QualitätHistorisch
SchlagwortEroberung, Stadteinnahme, Stadteroberung
BearbeiterInMargit Linder
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.63