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Thuk. 8,25,3

TitelGeschichte des Peloponnesischen Krieges
AutorThukydides
Zeitangabe5. Jh.v.Chr.
Originaltext καὶ οἱ μὲν Ἀργεῖοι τῷ σφετέρῳ αὐτῶν κέρᾳ προεξᾴξαντες καὶ καταφρονήσαντες, ὡς ἐπ’ Ἴωνάς τε καὶ οὐ δεξομένους ἀτακτότερον χωροῦντες, νικῶνται ὑπὸ τῶν Μιλησίων καὶ διαφθείρονται αὐτῶν ὀλίγῳ ἐλάσσους τριακοσίων ἀνδρῶν·…
Quelle K. Hude, Thucydides Historiae, 2 Bde, Leipzig : Teubner, 1913-25 (Bücher 1-2 überarbeitet von O. Luschnat, 1960).
Übersetzung Die Argeier stürmten mit ihrem Flügel zu weit voraus, geringschätzig als gegen Ionier, die nicht standhalten würden, und ohne strenge Ordnung; so wurden sie von den Milesiern besiegt und verloren nicht viel weniger als 300 Mann.
Quelle der ÜbersetzungThukydides. Geschichte des Peloponnesischen Krieges, übers. von G.P. Landmann, 2 Bde, München 1993.
Beschreibung Auszug aus der Schilderung der Schlacht bei Milet (412 v.Chr.). Die Stadt war im Ionischen Krieg von Athen abgefallen und diente fortan als Stützpunkt der spartanischen Flotte. Die Athener, die mit einem Kontingent von achtundvierzig Schiffen und insgesamt 3500 Mann (darunter Verbündete aus Argos) über Samos nach Milet aufgebrochen waren, trafen dort auf das Heer der Milesier (800 Mann), Peloponnesier (unter Chalkideus) und das des Tissaphernes. Der Kampf fiel zugunsten der Athener aus und das Ziel, Milet wieder in den Seebund einzugliedern, war geglückt.
KategorieKrieg: Kampfhandlungen
QualitätHistorisch
SchlagwortFeldschlacht, Landschlacht
BearbeiterInMargit Linder
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.112