Référence bibliographique: Johann Joseph Friedrich von Steigentesch (Éd.): "Achtzehntes Stück", dans: Der Bürger, Vol.1\018 (1765), pp. 273-288, édité dans: Ertler, Klaus-Dieter / Doms, Misia (Éd.): Les "Spectators" dans le contexte international. Édition numérique, Graz 2011- . hdl.handle.net/11471/513.20.2349 [consulté le: ].


Niveau 1►

Der Bürger.
Achtzehntes Stück.

Citation/Devise► Plurimum enim intererit, quibus artibus, &
quibus hunc tu
Moribus instituas puerum ― ― ◀Citation/Devise

Juvenal

Fortsezung der Preisschrift.

Niveau 2► Niveau 3► Lettre/Lettre au directeur► Auf solche Art lernen nun die Knaben . bis . Jahre die lateinische Sprache, die sie doch hernach kaum bald verstehen, und davon sie noch das wenige begriffene Schöne wiederum vergessen müßen, wenn sie Phylosophen und Theologen nach unserem bisherigen Schulgeschmake werden wollen. An die Muttersprache wird gar nicht gedacht.

Die Römer wandten die gröste Mühe an ihre Kinder, sobald sie nur stammeln konten, zur Wissenschaft und Reinigkeit ihrer Sprache anzuführen, und diese Sorgfalt ward insbesondere den Müttern, den Wärterinen, und Hausgenossnen anbefohlen; denn werden, spricht Quintilian ( ),1 die fehlerhafte Ausdruke einer Sprache in den Kinderjahren nicht verbessert: so ist nachmals ihre Verbesserung fast unmöglich. Es ist zwar den Müttern nicht wohl zuzumuten, daß sie ihren Kindern eine reine deutsche Mundart beybringen solten; theils wissen sie solche gar nicht, oder zum wenigsten, nicht nach Regeln; Es muß also bey uns [274] ein anderer Weeg ergriffen werden. Unsere Muttersprache ist in allen Ständen, und bey allen Gelegenheiten höchst nothwendig, einem Gelehrten aber nichts unanständiger als die Unwissenheit derselben. Aus dieser Ursache hat man deutsche Gesellschaften zur Aufnahme unserer Muttersprache aufgerichtet, und neulich ist eine solche zu Wienn durch Bemühung des durch seine deutsche Schriften so berühmt gewordenen Herrn v. Sonnenfels zu Stande gebracht worden. Jedoch glaube ich, daß zu Einführung des reinen Deutschen erfoderlich sey, dasselbe der Jugend in der Schule beyzubringen.

Die Lehrart könte folgende seyn: Gleich anfänglich muß man die Kinder die verschiedene Theile lehren, die eine Rede ausmachen: als, das Nennwort, Beywort, Fürwort etc. Darauf die Declinationen und Conjugationen, und sodann die gemeinste Regeln der Zusamenfügung. Nach diesem vorläufigen Unterrichte muß die Anwendung den Kindern in Büchern gezeigt und vorgelesen werden, wodurch bey ihnen dasjenige in Ordnung gebracht wird, was sie vorhin schon Stükweise wissen, welche Lehrart ihnen dann ganz angenehm seyn muß. Es können denselben hierauf Gellerts, Lichtwehrs etc. Fabeln, und andere Bücher zu lesen gegeben werden; doch muß sie der Lehrmeister zuvor erklären ( ).2 Hieraus werden sie so wohl die deutsche Sprache, als eine gute Sittenlehre erlernen. Laße man die Kinder in der Schule kein verstimmeltes oder unächtes Wort hervorbringen, daß es der Lehrer nicht alsogleich verbessere; besonders suche man ihnen die von den Ammen und Müttern angeerbte Verkleinerungswörter Z. B. Sächelger, Bücherger, Kinderger, Bilderger u. d. gl. abzugewöhnen. Der rechte Gebrauch thut bey Erlernung einer Sprache das mehreste. Auf dieses müßen die Übungen folgen. Gebe man den Kindern nach ihren Begriffen und Fähigkeit etwas auszu-[275]arbeiten, und gerathe auch dieses noch so schwach: so belobe man sie dennoch, und zeige ihnen mit Freuudlichkeit ihre Fehler.

Besizen sie nun in dem Reden einige Regelmäßigkeit: so ist es nöthig, daß man sie dasjenige lehre, was jeder in seinem Leben zu gebrauchen hat. Man unterrichte sie daher im Briefeschreiben, welches sie gleich begreifen, wenn man ihnen die Freyheit läßt, nicht nach einem schwülstigen Canzleystil, sondern nach ihren eigentlich natürlichen Begriffen ihre Gedanken aufzusezen ( ).3 Man zeige ihnen um sie ihrer Fehlern zu überführen, Muster deutscher Briefen, die wir bey kurzer Zeit her sehr vielfältig zu erhalten das Glüke hatten. Jch will nicht sagen, daß die Eltern der lernenden Kindern solche in Bücher gesamelte Briefe nothwendig für ihr Geld anschaffen müßen; aber solten nicht einige reiche des Staates, wenn sie doch Gottgefällige Stiftungen machen wollen, ein Capital zu einem Vorrathe von dergleichen Büchern anwenden? solte es nicht ein Landesobrigkeit selbst thun? oder solte nicht ein uneigennüziger Schullehrer sich eine Freude davon machen, aus seiner Handbibliotek solch ein Buch auf kurze Zeit auszulehnen? Dergleichen, als Bücher heraus gegebene, Samlungen sind auch von Kauf- und Wechselbriefen, und andern im Laufe der gemeinen Handlungen vorkomenden Schriften, vielfältig vorhanden. Alle diese müßen in den Schulen durchgegangen werden, und hierdurch hat ein Staat die Erziehung aufgeklärter und geschikter Unterthanen zu hoffen.

Haben nun die Kinder überhaupt die Regeln der deutschen Sprache bergriffen: so wird es denjenigen, die sich dem gelehrten Stande wiedmen wollen, um so leichter vorkommen, sich zu Erlernung der Lateinischen Sprache zu wenden, welche, nach der (wenigstens in unsern Staaten) angenomenen Grundlage zur Gelehrsamkeit, unumgänglich [276] nothwendig ist. Hiebey hat ein Lehrer vördersamst zu sorgen, daß er den Kindern die Declinationen und Conjugationen, deren Anwendung, und die erste Gründe der Wortfügung so lange, bis alles dieses wohl begriffen ist, gründlich und unverdroßen erkläre; um aber den von der Jugend gefaßten Begrif zu erfahren, muß sie der Lehrer nach der Erklärung fragen, was er gesagt habe? Auf solche Weise, die in allen Wissenschaften anzurathen ist, werden die Kinder gründlich, und bekomen von alle dem, was sie gelehret werden, deutliche Begriffe. Nach diesem ist es Zeit, sich gleich an die Übersezung und Auslegung der Claßischen Schriftstellern ( ) zu geben;4 es müßen aber Geschichtschreiber seyn, damit sie zugleich unterrichten, und ergözen. Mit den leichtesten, als mit den Gesprächen des Cellarius und Langen, muß man den Anfang machen, nach diesen kömt man zu Phædrus Fabeln, zum Eutrop, Cornelius Nepos, Cicerons Briefen, und sofort zu den schwerern. Man erzähle den den Lernenden kürzlich das Leben und die Schiksale der Schriftstellern, um ihnen zugleich eine kleine gramaticalische gelehrte Geschichte beyzubringen ( ).5 Man laße sie die schönsten Stellen aus den berühmtesten Sribenten, wenn sie erst die Sprache ein wenig verstehen, auswendig lernen; dieses bringet den Kindern eine Menge der schönsten Redensarten ins Gedächtniß. Die sogenannte Exempel und Argumenten, die, nach dem Schlendrian, gleich nach erlernten Conjugationen aufgegeben werden, werden von keinen ächten Gelehrten gutgeheißen ( );6 diese solten also in soweit abgeschaft werden, als sie nicht Anwendungen gemachter Übersezungen sind ( ).7 Es läßt gar zu seltsam, daß Kin-[277]der ihre Aufsäze in eine fremde Sprache übertragen sollen, deren eigentliche Beschaffenheit und Einrichtung, deren besondere und eigentliche Redensarten, und Regeln sie noch nicht kennen, ja von der sie nicht einmal eine Anzahl Wörter gelernet haben. Was Wunder hernach, wenn sie alles mit Fehlern überhäufen, die dem Lehrer sowohl, als dem Untergebenen Verdruß und Ekel verursachen? kann es anders seyn ( )?8 Jch will zwar nicht alle Aufgaben verworfen haben: Nein! man muß nur mit denselben bey Erlernung der Sprache den Anfang nicht machen, sondern wenn die Kinder schon eine kleine Kentniß von dem Latein besizen: so kann man ihnen, wie zu einer Erklärung, Aufsäze geben, damit sie die Regeln, die Redensarten, und Schönheiten, die sie aus ihren Autorn erlernt, zu gebrauchen und anzuwenden wissen. Was zu diesem Ende ein Lehrer zu bemerken habe, zeigt ihm Herr Rollin auf das Schönste, wohin ich denselben auch verweise ( ).9

Dieses ist die Methode, die man wünschen soll, in Schulen eingeführet zu sehen. Die Möglichkeit dieser Einführung hat Herr von Osterwald in seiner akademischen Rede von der Sprachlehre, München 1765. dargethan, und den Nuzen dieser Lehrart werden alle diejenige bezeu-[278]gen können, die das Glük gehabt, auf solche Weise angeführet zu werden.

Nun führet mich die Ordnung zu der Geschichtlehre. Diese der Jugend so nothwendige Wissenschaft kennet man fast gar nicht in den Trivialschulen. Man kennet vielleicht den Nuzen nicht? ― Jch will ihn hier beschreiben ― ― doch! ― Jn der That, ich schäme mich aus Hochachtung und Liebe gegen mein Vaterland ― Nein: Er ist zu allgemein, und zu bekant, als daß man meinem lieben Vaterlande desselben Erkentniß abstreiten solte; Dieses hat zu viel Einsicht: es weiß, daß die Geschichten die Kinder ergözen und belehren, sie zum Lesen und Studiren anfeuren, in der Religion und Sittenlehre unterrichten, sie vorsichtig machen, ihre Voreltern hochschäzen und nachahmen lehren, daß selbe ihnen die Tugend beliebt, und das Laster verhaßt machen, ihnen beweisen, wie jene allezeit gesieget, dieses aber jederzeit unterlegen, und noch eine Menge anderes. Es muß also eine andere Ursach darunter liegen, warum dieser Unterricht seither unterlaßen geblieben. ― „Wir haben nichts von der Geschichte gelernet, und also sollen es unsere Nachkömlinge auch nicht lernen.“ Eine gründliche Ursach! denn wie solten Eltern mit gleichgültigen Augen ansehen können, daß ihre Kinder in ihrem zehnten Jahre vernünftiger wären, als so sie in ihrem vierzigsten sind? ― doch will ich eben nicht so grausam seyn, diesen lieben Eltern solche Schande beyzumessen; die Schuld wird an dem Schulmeister seyn, daß die Kinder die Geschichte nicht wißen? Dem sey es wie ihm wolle: ich wünsche nur, daß die Geschichtslehre, wenn sie anders einmal in unsern untern Schulen eingeführet werden solte, auf eine nüzliche Art vorgetragen würde. Jch will hier eine Methode vorschlagen, vielleicht kann sie gefallen.

Wo ich mit der Geschichtlehre anfieng, das wäre die heilige Geschichte; diese durchgieng ich mit den Kindern etwas weitläufig; indem sie dieselbe in der Religion und Sittenlehre unterstüzet. Eine Zeitrechnung gebrauchte ich hier nicht; da diese die Kinder nur verwirt macht ( ),10 und hr Gedächtnis zu stark anstrenget. Jch schwieg derohal-[279]ben von der Julianischen Zeitrechnung, wie auch von den Jahren der Erschaffung, welche sehr schwer, wo nicht gar vielleicht unmöglich zu bestimmen sind; man mag entweder der Meynung des Perrons, Tournemine, oder des Ußher folgen. Jch theilte die Zeit nur in ordentliche Epochen, der Sündflut, Abrahams, Moses, Salomons, der Königen von Juda, und Jerusalem, der Babylonischen Gefangenschaft u. s. w. aus jeder Epoche zöge ich die merkwürdigste Vorfälle, die zugleich vergnügend und lehrreich wären. Z. B. an Abraham, da er seinen Sohn durch seine Aufopferung verlieren solte, preißte ich seinen blinden Gehorsam und seine zuversichtliche Unterwürfigkeit gegen die Befehle Gottes: an Hiob die Geduld in den äußersten Wiederwärtigkeiten: an der Verbindung Davids und Jonathans den Nuzen der guten Gesellschaft und vollkommenen Freundschaft: an Jezabel, die ihren Mann zu den grösten Lastern antreibet, den Schaden der bösen Gesellschaft, u. s. w. ( ).11 Hier bliebe ich aber noch nicht stille stehen: ich käme auch zu den weltlichen oder politischen Betrachtungen dieser Begebenheiten ( ).12 Jch untersuchte mit den Kindern die Ursachen und Folgen dieser Handlungen, die Gedenkungsarten und Charakters der vorkommenden Personen. Jch sezte mich an die Stelle derjenigen, von denen in der Geschichte die Rede ist: ich fragte meine Zuhörer, was sie mir in solchen Fälleu riethen, oder was sie selber thäten, was sie von dieser oder jener Begebenheit urtheilten, was sie von diesem oder jenem Vorgange für eine Wirkung und Ende erwarteten? Jch würde auf solche Art ihre Beurtheilungskraft (Judicium) prüfen, ich würde sie lehren mit Verstand vernünfteln: ich würde, so zu sagen, mit ihnen raisoniren. „Wie? ― raisoniren?“ werden mir verdorbene Schulfüchse mit einer höhnischlächlenden Mine, der Verrätherin ihres Unverstandes, sagen ― „mit den Kindern raisoniren!“ werden sie ausrufen – „weis denn der Herr nicht, daß [280] die Seele eines Kindes keine andere Kräfte habe, als die Kräfte des Gedächtnißes?“ ― Nein, ich weis dieses nicht. Warum? ich bin schon zu sehr vom Gegentheile durch Erfahrung überzeugt. Diese Hochgelehrte Herren, unterlassen den allerwichtigsten und den ersten Punkt einer klugen Erziehung; sie prüfen die Gaben und Fähigkeiten ihrer Kindern nicht, und folglich bleiben sie nothwendiger Weise in dem falschen Vorurtheile des geblendeten Pöbels.

Einer der vornehmsten Grundsäzen des berühmten Lokes ( ),13 welchem auch fast alle Gelehrte, die von der Erziehung handeln, und alle, so viele ich gelesen, beystimmen, ist, daß man die Kinder auf eben erwähnte Weise urtheilen lehre, und sie von dem, was ihnen erzählet oder wie immer bekant gemacht worden, nach ihren innerlichen Empfindungen und Urtheilen sprechen laße. Es ist wahr: Roußeau ( ) hält das Gegentheil;14 allein er bestreitet sich selbst, da er alle seine Meynungen bloß für Träumereyen ausgiebt ( ):15 und wir würden thöricht seyn, wenn wir Träume bestreiten wolten. Mich sezt es nicht wenig in Verwunderung, daß solche Leute den Kindern ein vernünftiges Raisoniren absprechen, und die jenige für Wunderdinge anerkennen, die es bey frühzeitigem Alter leisten. Haben wir nicht alle eine Seele, die Fähigkeit hat, vernünftig zu denken, und ihre Gedanken vorzubringen, wenn sie nur in jüngern Jahren von verständigen Leuten aufgeweket, und unterhalten wird. Glaubt man, daß die Seele auch einem physischen Wachsthume unterworfen sey? Müssen wir nothwendig beynahe den dritten Theil unserer Lebenszeit in einer gestokten Dumheit zubringen? Die Jugend, spricht man, hat die Einsichten und die Erkentniße noch nicht. ― Was elender Vorwurf! unterrichte man sie in den Geschichten, erzähle man ihr nach Rollins Vorschrift ( ) die Handlungen, die Ursachen derselben,16 die Folgen und ihren Einfluß in andere Dinge, wenn sie ihn durch [281] verschiedenes vorstellen, und fragen nicht selbst einzusehen vermag; die Kinder werden alsobald mit einer Fertigkeit den Schluß machen, ob die Handlung böße oder gut, löblich, oder Verachtungswürdig gewesen. GOtt hat in ihre Seele den Saamen der Erkentnis gelegt: es braucht nichts als die Beyhülfe zu der Entwiklung desselben, daß sie die Tugend von dem Laster unterscheiden. Führe man sie zur Kentnis an, und man wird bald davon überzeuget werden. Man muß es mit ihnen machen, spricht der Verfasser der Briefen über das Schulwesen ( ),17 als wenn man sie lehrte eine Treppe hinaufsteigen. Erst hebt man sie von einer Stufe zur andern, dann faßt man sie bloß bey einer Hand, und läßt sie selbst mit der andern die Doken angreifen: endlich geht man nur bey ihnen zur Seite her, und zu lezt steigen sie die Treppe ohne Beyhülfe.

Auf gleiche Weise, wie ich von der geistlichen Geschichte gesprochen, muß man die weltliche vornehmen. Jn der alten sey man nicht sehr weitläuftig, sondern bringe den jungen Zuhörern nur das merkwürdigste von den Monarchien bey; man sage ihnen, daß nacheinander vier besonders große Reiche in der Welt gewesen, deren immer eines von dem andern zerrüttet worden. Man lehre sie die Namen der Stiftern eines jeden Reiches, und aus jedem die grösten Regenten, und die Thaten anderer berühmten Leuten, wobey man des Hrn. Bossuet Einleitung gebrauchen könte, die, wenn der Lehrer seine Mühe damit vereiniget, sehr nüzlich ist. Hierauf geht man nach Anleitung der Geschichte, eines jeden Landes vornehmste Begebenheiten durch. Endlich folgt die Geschichte des Vaterlandes, die man so umständlich und ausgedehnt abhandeln muß, als nur die Zeit in den öfentlichen Schulen es duldet. Sodann muß man die Kinder jederzeit zu den Quellen und Veranlassungen der großen Staatsveränderungen führen: man muß sie bey jeder Gelegenheit die Weege sehen lassen, durch welche Laster und Mißbräuche einreissen, und die Tugenden verdrängen, wie diese zu befördern, und jenen zu steuern, wie jene die allergrößten Reiche umkehren, und wie hingegen diese sie blühend und [282] dauerhaft machen. Vornehmlich laße man die Jugend die göttliche Weisheit bewundern, welche so viele Millionen Umstände zu einer Absicht verknüpfet, und dadurch wieder unzählige andere Absichten ausführet. Wer sieht nicht, daß auf diese Art die Geschichte allen Menschen, ja, auch denen aus dem niedrigsten Stande, nüzlich und nöthig sey, wenn sie verständige Bürger werden sollen?

So viel rathe ich in den Trivialschulen abzuhandeln. Jn Folge der Zeit, und bey anwachsendem Alter wird jeder, der diese Gründe geleget, die Geschichte zum Vortheile und Verbesserung seines eigenen Standes anzuwenden beflißen seyn.

Zur Geschichte gehöret die Erdbeschreibung. Bevor man zu dieser schreitet, muß man den Kindern die nöthige Kunstwörter erklären, als: was ein festes Land, ein Meer, eine See, eine Jnsel, eine Halbinsel, Meerbusen, Meerenge, u. s. w. sey. Dann sollen ihnen die vier bekante Welttheile auf der Landcharte gewiesen werden. Dieses macht den Kindern den Unterricht überaus angenehm, und hat dieser seine Wirkung gethan, also, daß die Kinder in Erklärung der Landcharte, was die Kentniß der vier Welttheilen betrift, selbst einige Fertigkeit besizen: so zeige man ihnen die große Weltmeere, hernach die vornehmsten Theile eines jeden Welttheiles, sodann die Hauptstädte, von diesen führe man sie in die angrenzenden Länder, und lehre sie die Verfaßung der Reichen, deren Eiurichtung, Handlung, Beschaffenheit, Gewerbe, Blühestand, Einkünften, Macht, Gelehrsamkeit, oder deren Verfall, und deßen Ursach, sonderbar auch die Sitten eines jeden Volkes, worzu ich einem Lehrer, nebst oben benenten Lehrmeister, des Herrn Buschings Vorbereitung zur Geographie sehr anempfehlen, und rühmen muß. Haben die Schüler alle dieses inne: so gehe man mit ihnen zu Deutschland, und zeige ihnen desselben Kreise, die Hauptflüße, deren Ursprung, und ob sie schiffbar oder unschifbar sind, welchen Kreiß sie durchströmen, und in welches Meer sie sich ergiessen? Nach diesem kann man einen Kreiß nach dem andern durchgehen, und von demjenigen den Anfang machen, in welchem man lebt. Man betrachtet darinne vornehmlich die Provinzen, wie eine an die andere stößt, die Haupt- und Residenzstädte etc. und macht den Schülern die Re-[283]genten, und Regierungsformen bekant. Jn der Vaterländischen Provinz aber muß man ihnen sogar von allen Ämtern sonderbare Kentniß beybringen, und sie von der gänzlichen Einrichtung des Landes belehren: Z. B. was es für Vorrechte vor andern habe: woher es seine gröste Einkünfte beziehe: wie sein Nahrungsstand beschaffen, wie viele Dykasterien in demselben untereinander vermenget seyen, u. d. gl. Es wird nicht fehlen, daß jeder nach seinem Stande aus dem Kentniß der Staatsverfaßung mit der Zeit einigen Nuzen ziehen kann. Hat ein Lehrer so viel Einsicht, die in des Herrn von Mosers Maynzer Staatsrecht vorkommende Jrrungen zu verbessern: so könte er sich in solcher Absicht dieses Buches bedienen, und dasselbe fast allgemein machen. Nächst diesem könte er noch die allgemeine Staatsverfassung des deutschen Reiches erläutern, nemlich: was einem Kaiser für Rechte zustehen, wie er zur Crone gelange, wie die Wahl vorgehe, was die höchsten Gerichte, was die Ritterschaft sey, u. s. f. Jch habe diese Belehrung an einem Knaben von . Jahren versucht, welcher sie so glüklich begriffen, daß, wenn nur die Rede von solchen Dingen vorkömt, er zum Erstaunen der gegenwärtigen die treflichste Einsicht davon an Tag leget.

Die Naturlehre muß gleichfalls in den untern Schulen in Betracht gezogen werden. Jch habe nicht nöthig meinen Saz gegen eitle Einwürfe, die mir gewiß entgegen stehen, zu vertheidigen. Jch weise diejenige, die solches zuviel dünket, auf die Berlinische und Magdeburgische Realschule, und zu den Preußischen Landschulen, in welchen, vermöge einer, im vorigen Jahre herausgekommenen Königlichen Verordnung diese Wissenschaft abgehandelt wird. Solche aber kurz einzuschränken, und sie dem Begriffe der Jugend faßlich zu machen, muß man sie in zwey Hauptstüke eintheilen. Die erstere muß von der Geisterwelt handeln, als z. B. was ein Geist sey, was die menschliche Seele, deren Kräfte; der Verstand, der Wille, die Sinne, die Einbildungskraft seyen, in was der Wiz und deßen Wirkung, das Gedächtniß, bestehe, was in Ansehung dieses leztern zu beobachten, wie der Wiz von der Erkentniß und Vernunft unterschieden sey, welches die Vollkommenheiten unserer Erkentniß, welches die Mittel zu [284] selbigen zu gelangen, und welches die Hinterniße der Erkentniß der Wahrheit seyen. Da hier von den Seelenkräften gehandelt wird: so muß man den Schülern beweisen, worinne die ächte Gelehrsamkeit bestehe; man muß ihnen zeigen, daß diese immer mit der Klugheit verbunden seyn müße, ohne welche Verbindung die Gelehrsamkeit einen Menschen mehr lächerlich als Verehrungswert mache; indem sie ihn gemeiniglich mit übertriebener Ehrsucht und stolzer Pedanterie anfülle, wenn ihr nicht die Klugheit eine bescheidene Mäßigung ertheile. Von der Klugheit hat man nur einen kleinen Schritt zur Tugend und zum Beweise, was eigentlich Tugend und Laster seyen.

Aus alle diesem muß man sodann praktische Lehren ziehen, als erstens, die Gesundheitsreglen: was nemlich in Ansehung der Wohnung, der Kleidung, der Speisen, des Trankes, der Bewegung, der Ruhe, und was in Ansehung der Krankheiten zu merken sey. Zweytens die äusserliche Sittenreglen, was man bey der Leibesstellung, den Geberden, bey der Tracht, bey Mahlzeiten und im gemeinen Umgange zu beobachten habe. Drittens, würde ich der Jugend besondere Klugheitsregeln vortragen, unter welchen ich die Dienstfertigkeit, die gesellschaftliche Gefälligkeit, eine anständige Munterkeit, und lebhafte Bedachtsamkeit auf die Handlungen und Gespräche der jenigen mit denen man umgehet, als Hauptmittel anpreißen würde, wodurch sich ein junger Mensch, was Standes er immer sey, zeitliche Glükseligkeit und Hochachtung erwerben kann. Sodann würde ich zum andern Theile schreiten: ich würde meine Schuluntergebene lehren, was die Cörperwelt und was ein Cörper sey, was allgemeine und verschiedene Eigenschaften er nach seiner Art habe, was die Schwere, was die Bewegung sey. Wobey ich ihnen die merkwürdigsten Versuche (Experimenta) zeigen würde, die auch dem künftigen Bauersmanne mit der Zeit nüzlich seyn könten. Nach diesem würde ich von den besonderen Cörpereigenschaften Unterricht geben, als, was das Feuer sey, welchen Nuzen es habe, und wie mit demselben umzugehen. Was die Luft und das Wasser seyen, welches deren vornehmste Eigenschaften, Wirkungen und Nuzen. Aus was die Lufterscheinungen entstehen, wie selbe eingetheilet werden: Was [285] die Winde seyen, worinne ihre Ursach und ihr Nuzen bestehe: was die wässerige Lufterscheinungen, in sonderheit Nebel, Wolken, Thau, Regen, Schnee, und Hagel, welches ihre Ursachen und Wirkungen: von da käme ich auf die Erklärung der feurigen Lufterscheinungen, als des Donners der Blizen, der Nordlichtern, Feuerkugeln, Jrrlichtern u. s. w. zulezt würde ich die Witterungsregel anhängen. ― Nur nicht erstaunt! ― ich und viele andere haben Proben davon, daß auch die zärteste Jugend alles dieses ohne geringstes Wunderwerk, nur mittelst eines unverdroßenen und deutlichen Vortrages, gar leicht begreifen kann. Und wenn diese und folgende Lehrart allgemein gemacht würde, was solte endlich seltsames daraus entstehen? ― Nichts anderes, als daß die Menschen sich, und ihren Wohnplaz, die Welt, kennen lernten, und daß es in den Köpfen unserer künftigen Unterthanen Tag würde, in welchen es gegenwärtig (mit gebührender Ausnahme zu sprechen) so finster ist, als in einer durchnebelten Novembersnacht.

Hat man mit den Kindern auf solche kurze Art die Naturlehre durchgegangen: so muß man das Rechnen mit ihnen anfangen. Diese Wissenschaft wird zwar in unseren Schulen abgehandelt; aber so verwirt, daß wenige, weil es ihnen für dem unverständlichen ekelt, etwas richtiges erlernen. Man muß die Kinder, wie bey dem Buchstabiren, eine Ziefer nach der andern lehren. Z. B. fange man erst mit drey Zahlen an; wenn sie diese kennen: so nehme man noch eine oder zwo dazu; frage aber immer die vorige mit. Können sie die Zahlen bis auf 10000. aussprechen: so lehre man sie die Zahlen zusamen rechnen: laße man sie sagen: wie viel ist . und ? . und ? und ? bis 20; können sie sich darinne finden: so gehe man weiter, aber werde man ja nicht ungeduldig, wenn dieses nicht so geschwind gethan ist, als man glaubet; Es sind Kinder! haben diese solches begriffen: so unterweise man sie erstens in den . großen Regeln: man laße sie anfänglich mit Rechenpfennigen, und mit der Feder rechnen, unterschiedene Arten der Zahlen gebrauchen, und lehre sie die üblichste Gewichte und Maaße kennen. Man gehe hernach zu dem schwerern fort, zeige ihnen vor allen den Grund, wie auch die Verhältniße nach Maaßgebung der Zeit und Fähigkeit der Schülern.

[286] Nach erlernter Rechenkunst muß man die Kinder zu den nothwendigen Theilen der Mathematik, nemlich zu der Feldmeßkunst, Mechanik, Baukunst, u. s. w. führen, welche nicht allein den Verstand der Kindern schärfen, sondern jedem Menschen in seinem Stande die besten Dienste erweisen. Es ist in unserm Lande hergebracht, daß gewisse Verständige in jedem Amte ausgesucht werden, welche die obwaltende Strittigkeiten der Feldgrenzen schlichten, und selbe rechtsgemäß bestimmen sollen. Wie soll man aber diesen allezeit trauen, da sie es entweder von sich, oder ihren Vorfahren manchmal sehr mittelmäßig erlernet haben? Es ist gewiß: unsere Grenzen würden bestimter seyn, wenn unsere Voreltern in dieser Wissenschaft geübter gewesen wären.

Diesem Übel zu steueren, muß man die Feldmeßekunst in untern Schulen lehren; Bauren, die sie am mehresten brauchen, kommen doch nicht in die obere, wo bey uns ohnehin nur eine namentliche Kentnis dieser Wissenschaft gegeben wird. Man muß sie derohalben lehren, daß dieses eine Wissenschaft von Ausmessung des Raumes sey, wie vielerley Ausmessungen bey was immer einem Raume möglich seyen, wie die Linien eingetheilt werden, welches die gerade, krumme, diagonal und paralel-Linie, was ein Winkel sey, wie eine gerade Linie, wie eine Zirkellinie, wie die Größe eines Winkels, wie die Flächen gemessen werden: ferner, wie man ein Feld, Garten, Teich, oder ganze Landschaft abmessen, selbe in einen Grundriß bringen, und den Jnhalt der Fläche davon berechnen müße, wie die Grade der Entfernung zweyer voneinander entlegener Örtern auszumessen seyen, wenn man entweder gar nicht, oder doch nicht gerade zu einem oder dem andern kommen kann. Es kann den Knaben gar leicht praktisch dargethan werden, wie die Höhe eines Berges, eines Thurms, Hauses, Baumes etc. abzumessen sey. Und dieses alles werden sie gleich einem Spiele erlernen, wenn man mit dem leichtesten bey ihnen anfängt, sie nach und nach weiter führet, und mit den hierzu nöthigen Jnstrumenten bekant machet.

Der andere Theil der Mathematik, wovon ich geredet, ist die Mechanik. Diese werden die Kinder leicht begreiffen, weil sie ihnen zu großer Belustigung dienet. Man [287] muß ihnen die verschiedene Hebezeuge ( ),18 den Flaschen-schenzug, die Schrauben ohne Ende, nebst der Verfertigung und Nuzen dieser Maschinen zeigen. Sodann kömt man zu den Lehren von der Hydrostatik, und den vornemsten Hydraulischen Maschinen, und hat man die Jugend in den mechanischen Anfangsgründen festgesezet: so giebt man ihr Unterricht von Werkstätten und Handwerksgeräthe, als: Kupfer- Meßing- und Eisenhämmern etc. von allen Mühlarten, nemlich von Getraid- und Papiermühlen, welche von dem Wasser, und dann den andern, welche von dem Winde, von Pferden, oder nur von der Hand getrieben werden, und auch von den Walkmühlen. Nachhin gebe man den Schülern die Einrichtung und Nuzbarkeit des Pfluges, und anderer zum Akerbaue erfoderlicher Werkzeugen zu kennen, und gehe sofort von dem leichtesten Handwerke bis zum schweresten. Bey allen aber muß man sie bis auf den Ursprung führen, und sie von der Nothwendigkeit, Nuzen, Verbesserung, und Ausbreitung solcher Mechanischen Künsten belehren. Man zeige ihnen ferner die in den Handwerkszünften übliche Mißbräuche, deren üble Folgen, und die Weise denselben abzuhelfen. Überhaupt muß man sie das ganze einer Kunst übersehen, und die erste aus der Mathematik und Physik hergeleitete Grundsäze derselben einsehen lehren. Diese Unterweisung muß aber kurz, angenehm, ordentlich und gründlich seyn. Man darf hievon die erwünschliche Wirkung hoffen, das die Jugend beyzeiten den Wert jener Waaren kennen wird, die uns die Handwerker verfertigen, und deren billige Foderungen ein unerfahrner oft gegen alle Vernunft in der Bezahlung ver-[288]kleineret, oder aber im Gegentheile von arglistigen Handwerkern, die seine Unwissenheit einsehen, all zu sehr übernomen wird. Zu gleichem Ende wäre höchst nüzlich, wenn bey uns, wie in den königl. Preußischen Landen, alle verfertige Meisterstüke in den Schulen gezeigt, und, mit ernstlicher Beschränkung alles kindischen Lärmens, aus hoher Verordnung erkläret werden müßten ( ).19 Auf solche Art bekämen die Kinder eine wirkliche Kentnis und Einsicht von den manigfältigen Gattungen der Professionen, und jene, welche sich der Gelehrsamkeit nicht wiedmen sollen, würden sich desto eher zu Erlernung eines Gewerbes entschlüßen, zu welchem sie Fähigkeit und Neigung haben.

Nach gefaßten Begriffen von der Mechanik ist es leicht, den Kindern einen Abriß von der Baukunst mitzutheilen. Den Hang, welchen man zu dieser Kunst gemeiniglich bey der Jugend antrift, muß der Lehrer durch seinen deutlichen und nuzbarn Vortrag noch mehr vestärken. Vor all anderm lehre man sie die Geschichte dieser Kunst, welche die Nothwendigkeit erfunden, die Eitelkeit verschönert, und der schlechte und gute Geschmak der Völkern nach und nach verdorben, und wieder verbesseret hat. Man erzähle den Schülern, bey welchen Völkern die Baukunst in besonderm Flore gewesen, wie sie verbesseret worden, und welche schöne Stüke dabey zu merken. Es müßen ihnen die berühmteste Baumeister bekant gemachet werden, sodann die Haupteigenschaften eines Baues, nemlich die Festigkeit, die Bequemlichkeit, Zierde, und Symetrie. Sie müßen die Baumaterialien und ihre Beschaffenheit kennen lernen, als: die Steine, Holz, Sand, Kalch, Metall etc. und welche Gattung von jedem mehr oder weniger zum Baue dienlich ist. Nach diesem kömt man zu den Haupttheilen eines Gebäudes: dem Grunde, Dache, Wänden u. so. f. ◀Lettre/Lettre au directeur ◀Niveau 3

Die Fortsezung folget.

Maynz den ten Tag des Wintermonats 1765. ◀Niveau 2 ◀Niveau 1

1( ) L. 1. Institut C. 2.

2( ) Wie ein Lehrmeister seinen Untergebenen die deutsche Schriften erklären müße, zeiget Herr Joachim Schwabe in seiner Übersezung des Herrn Rolling . T. S. 424. Er nimt zur Probe eine Begebenheit des Quintilius Varus aus des Herrn Mascovs Geschichte der Deutschen.

3( ) Die natürliche Schreibart ist die beste, wie Hr. Batteux durch sein ganzes Buch: Les beaux Arts reduits a un meme principe, weitläuftig beweiset. Und Cicero spricht: Eine gar zu studirte und gar zu genau ausgesuchte Schreibart ist das Kennzeichen eines kleinen Geistes.

4(d) Hahn, Curriculum Scholasticum beschreibet weitläuftig, wie diese den Kindern gründlich beyzubringen.

5( ) de Senkenberg Methodus Jurisprudentiæ §. 3. n. 3.

6( ) Rollin T. 1. de la Maniere &c. S. 490. Fleury du Choix des Etudes pag. 154. Briefe des Schulwesens betreffend S. 154. Krüger von Erziehung S. 40. Schulordnung der Braunschweig Lüneburgischen Landen S. 103.

7( ) die Übersezung ist die Lehrart, die schon die Alten gebrauchet. Plinius L. 7 Ep. 9. schreibet an seinen Freund Fuscus also: Die beste Art zu studiren ist, aus dem Griechischen ins Lateinische, und aus diesem ins Griechische übersezen (die Lateinische war damals die Muttersprache) man lernt hierdurch eine Fertigkeit, sich richtig und deutlich zu erklären, man lernt nach der Art der allerbesten Schriftstellern zu schreiben, und zu denken, man sieht ihre Schönheiten besser ein, die man im Lesen nicht bemerket. Dieses Übersezen ermuntert den Geist und bildet den Geschmak.

8( ) Es würde der Jugend zu Erlernung der Lateinischen Sprache sehr nüzlich seyn, wenn der Lehrer sie täglich einige Lateinische Wörter aus dem Orbis pictus oder aus des Commenius Janua linguæ latinæ referata lernen ließ, die sie am Ende der Woche wiederholen müßte. Man lese die zweyte Abhandlung der glükseligen Schulen S. 16 Sulzers Begriffe aller Wissenschaften S. 11.

9( ) Rollin T. 1. de la Maniere &c. pag. 413.

10( ) Fleury du Choix des Etudes. pag. 190.

11( ) Rollin de la Maniere T.1. pag. 369. T. 2. pag. 287.

12(m) Lenglet du Fresnoy Methode pour Etudier l’histoire T.1. p.251. T. 4. pag. 174. Crousaz de l’Education des Enfans Chap. de l’Hist, Lehrmeister 1ter Theil S. 526. u. s. f.

13( ) L’Education des Enfans.

14( ) Emile T. 1. pag. 178.

15( ) Emile T. 1. p 259.

16( ) De la Maniere des Etud. T. 3. Pag. 3. &c.

17( ) Pag. 146.

18( ) Die Erklärung eines außerordentlich nüzlichen und leichten Hebezeuges, womit ganze Holzstöke samt den Wurzeln ausgerissen, und ganze Häuser von Balken und Zimmerwerk, ohne große Anstrengung der Kräften, versezet werden können, ist zu finden in des ten Theiles, stem Stüke der Samlungen von landwirtschaftlichen Dingen der schweizerischen Gesellschaft in Bern. Seite 196. etc. Der Abriß aber dieser einfachen, von einem Schweizerbauer neuerfundenen Maschine ist in dem zweyten Stüke dieser Sammlung zu sehen.

19( ) Leipziger Samml. Th. . S. 907.