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      <titleStmt>
        <title type="main">Usability</title>
        <author>
          <persName>
            <forename>Kerstin</forename>
            <surname>Manninger</surname>
          </persName>
        </author>
        <respStmt>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <persName>
            <forename>Helmut W.</forename>
            <surname>Klug</surname>
          </persName>
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          <resp>Datenmodellierung</resp>
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            <surname>Galka</surname>
          </persName>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <resp>Datenmodellierung</resp>
          <persName>
            <forename>Elisabeth</forename>
            <surname>Steiner</surname>
          </persName>
        </respStmt>
        <funder>Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft </funder>
      </titleStmt>
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        <publisher>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für
                  Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
                  Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
          <country>Austria</country>
        </publisher>
        <authority>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für
                  Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
                  Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
          <country>Austria</country>
        </authority>
        <distributor>
          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS - Geisteswissenschaftliches Asset
                  Management System</orgName>
        </distributor>
        <availability>
          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0">Creative Commons
                  BY-NC 4.0</licence>
        </availability>
        <date when="2024">2024</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:konde.205</idno>
      </publicationStmt>
      <seriesStmt>
        <title ref="http://gams.uni-graz.at/konde">KONDE Weißbuch</title>
        <respStmt>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <persName>
            <forename>Helmut W.</forename>
            <surname>Klug</surname>
          </persName>
        </respStmt>
      </seriesStmt>
      <sourceDesc>
        <bibl>
          <title>Weißbuchartikel: Usability</title>
          <author>Kerstin Manninger</author>
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                    Herausgegeben von Helmut W. Klug unter Mitarbeit von Selina Galka und Susanne Höfer
                </publisher>
          <date>2024</date>
          <country>Austria</country>
        </bibl>
      </sourceDesc>
    </fileDesc>
    <encodingDesc>
      <projectDesc>
        <ab>
          <ref target="context:konde" type="context">KONDE Weißbuch</ref>
        </ab>
        <p>Im KONDE-Projekt, das aus Hochschulraumstrukturmitteln finanziert wird, beschäftigten
               sich sieben universitäre Partner und drei weitere Einrichtungen aus unterschiedlichen
               Blickwinkeln mit theoretischen und praktischen Aspekten der Digitalen Edition. Ein
               Outcome des Projektes stellt das Weißbuch dar, welches über 200 Artikel zum Thema
               Digitale Edition umfasst. Die behandelten Themenkomplexe reichen dabei über Digitale
               Editionswissenschaft im Allgemeinen, Annotation und Modellierung, Interfaces,
               Archivierung und Metadaten bis hin zu rechtlichen Aspekten.</p>
      </projectDesc>
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      <langUsage>
        <language ident="de">Deutsch</language>
      </langUsage>
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    <body>
      <div>
        <head>Usability</head>
        <div>
          <head>Manninger, Kerstin; kerstin.manninger@gmail.com</head>
          <p>Wenn Benutzer und Benutzerinnen mit einer <ref target="/o:konde.59" type="internal">Digitalen Edition</ref> interagieren, handelt es sich
                  zumeist um das <ref target="/o:konde.98" type="internal">Interface</ref> einer
                  Webseite, eines Tools oder eines Systems. Der Begriff <hi rend="italic">Usability</hi> beschreibt die Benutzerfreundlichkeit oder
                  Gebrauchstauglichkeit eines Produkts, Systems, Tools oder generell eines <hi rend="italic">User Interface (UI)</hi> und ist eine qualitative Eigenschaft.
                  Sie stellt dar, wie einfach und selbsterklärend die Nutzung durch bestimmte
                  Benutzergruppen ist, und wie effektiv, effizient und zufriedenstellend sie ihre
                  Aufgaben damit erledigen oder Ziele erreichen können <bibl>(Nielsen 2012; Krug
                     2014, S. 9; Thoden et al. 2017, S. 3)</bibl>.</p>
          <p>Die <hi rend="italic">Usability </hi>hängt eng mit dem Design und der
                  Funktionsweise des UI zusammen und wird von Benutzerinnen und Benutzern kaum
                  wahrgenommen, wenn es sie in ihren Aufgaben bestmöglich unterstützt. Sobald
                  Hindernisse auftauchen, werden die Unzulänglichkeiten schnell deutlich – diese
                  sind für eine gute <ref target="/o:konde.266" type="internal">User
                     Experience</ref> von Nachteil <bibl>(Norman 2013, S. xi)</bibl>. Eine digitale
                  Edition profitiert außerdem von einem <ref target="/o:konde.35" type="internal">barrierefreien Webdesign</ref>, um für möglichst viele Benutzerinnen und
                  Benutzer zugänglich zu sein. Es ist unerlässlich auf die Benutzerfreundlichkeit zu
                  achten, weil dadurch die Akzeptanz eines <ref target="/o:konde.98" type="internal">Interface</ref> erhöht wird <bibl>(Thoden et al. 2017, S. 4)</bibl>. Dennoch
                  haben Studien gezeigt, dass die <hi rend="italic">Usability </hi>nur selten oder
                  erst sehr spät im Entwicklungsprozess eines DH-Projekts getestet wird
                     <bibl>(Schreibman/Hanlon 2010)</bibl>.</p>
          <p>Von Beginn an und in allen Projektphasen sollte die <hi rend="italic">Usability
                  </hi>berücksichtigt werden, insbesondere bereits bevor mit der Entwicklung
                  begonnen wird. Je früher künftige Benutzerinnen und Benutzer in den Prozess der
                  Gestaltung involviert werden, desto besser wird das Endprodukt für sie geeignet
                  sein. Eine häufig verwendete Methode ist das <ref target="/o:konde.206" type="internal">User Testing</ref> von <ref target="/o:konde.135" type="internal">Prototypen</ref> oder eines abzulösenden oder sehr
                  ähnlichen Tools oder Interfaces. Das <hi rend="italic">User Testing</hi> sollte
                  keinesfalls auf das Ende der Entwicklung geschoben werden, weil zu diesem
                  Zeitpunkt das Beheben einiger Usability-Probleme nur mehr mit sehr hohem Aufwand
                  möglich ist <bibl>(Nielsen 2012)</bibl>.</p>
          <p>Neben dem <hi rend="italic">User Testing</hi> gibt es weitere Ansätze, um <hi rend="italic">Usability </hi>zu gewährleisten. Einer der bekanntesten sind die
                  zehn Heuristiken für <hi rend="italic">User Interfaces</hi> von Jakob Nielsen, die
                  als allgemeine Faustregeln herangezogen werden können <bibl>(Nielsen 2020)</bibl>.
                  Rosselli del Turco legte außerdem weitere Prinzipien für das UI-Design im Rahmen
                  von digitalen Editionen fest, mit einem besonderen Augenmerk auf hypertextuelle
                  Funktionen, die Behandlung von Sonderzeichen, Werkzeuge zur Bildmanipulation und
                  erweiterte Suchfunktionalität <bibl>(Rosselli Del Turco 2011)</bibl>. Eine
                  iterative Entwicklung wie im <ref target="/o:konde.99" type="internal">Interface
                     Design Cycle</ref> stellt ausreichend Flexibilität sicher, um Verbesserungen
                  vornehmen zu können.</p>
          <div type="literature">
            <listBibl>
              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/BJSSQ6AA" type="book" xml:id="krugDonMakeMe2014">
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                  <idno type="ISBN">978-0-321-96551-6</idno>
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              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/AQTTASX7" type="webpage" xml:id="nielsen10UsabilityHeuristics2020">
                <analytic>
                  <title level="a">10 Usability Heuristics for User Interface
                              Design</title>
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              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/4DJ6FUJH" type="webpage" xml:id="nielsenUsability101Introduction2012">
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              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/HYT634WP" type="book" xml:id="normanDesignEverydayThings2013">
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                  <idno type="ISBN">978-0-465-05065-9</idno>
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                <analytic>
                  <title level="a">After the Editing is Done. Designing a Graphic User
                              Interface for Digital Editions</title>
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