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      <titleStmt>
        <title>Frauen sind wie Ratten. Ihre Existenz organisieren sie aus den Früchten der
                    Scham, der Wollust und der Grausamkeit, das Blut der Ermordeten ist ebenso ihre
                    Geborgenheit wie ihr eigenes Monatsblut, der Nachtschweiß Schlafender, der
                    Speichel der Epileptiker, der verschüttete Samen Liebender und
                    Teilnahmsloser</title>
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            <forename>Elisabeth</forename>
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          <date>2022</date>
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      <publicationStmt>
        <publisher>
          <orgName corresp="https://germanistik.univie.ac.at/" ref="http://d-nb.info/gnd/10094654-9">Institut für Germanistik,
                        Universität Wien</orgName>
        </publisher>
        <authority ana="marcrelator:his">
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für
                        Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
                        Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
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          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS -
                        Geisteswissenschaftliches Asset Management System</orgName>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0">Creative
                        Commons BY-NC 4.0</licence>
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        <date ana="dcterms:issued" when="2022">2022</date>
        <pubPlace ana="marcrelator:pup">Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:kofler.w4.dererloser.298</idno>
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        <title ref="http://gams.uni-graz.at/kofler">Werner Kofler - Kommentar zur
                    Werkausgabe - Kofler Intermedial</title>
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          <resp>Projektleitung</resp>
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            <forename>Wolfgang</forename>
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          <resp>ZIM Projektleitung</resp>
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          <resp>ZIM Mitarbeiterin</resp>
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            <forename>Elisabeth</forename>
            <surname>Raunig</surname>
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          <resp>ZIM Mitarbeiterin</resp>
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            <forename>Astrid</forename>
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        <p>born digital</p>
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      <editorialDecl>
        <p>Diese Plattform zum Prosawerk des österreichischen Schriftstellers Werner Kofler
                    (1947–2011) gibt den Stellenkommentar wieder. Die Primärtexte sind
                    urheberrechtlich geschützt und nicht für eine Online-Edition vorgesehen.
                    Sämtliche Seitenangaben, die im jeweiligen Eintrag unter »Textausschnitte«
                    angeführt sind, beziehen sich daher auf die 2018 im Sonderzahl Verlag
                    erschienene dreibändige gedruckte Werkausgabe. Die Website folgt der Anordnung
                    der Texte in drei Bänden.</p>      
</editorialDecl>
      <projectDesc>
        <ab>
          <ref target="info:fedora/context:kofler" type="context">Kommentierte Werkausgabe Werner
                        Kofler</ref>
        </ab>
        <p>Das Projekt begleitet die gedruckte und kommentierte Werkausgabe (Prosa) des
                    österreichischen Schriftstellers Werner Kofler. Es ergänzt den gedruckten
                    Stellenkommentar um vertiefende Materialien und einen mehrschichtigen Zugang zu
                    den vorhandenen Inhalten.</p>
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        <language ident="deu">Deutsch</language>
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                <ref target="info:fedora/context:kofler.w4" type="context">Werk
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                <ref target="info:fedora/context:kofler.w4.dererloser" type="context">Der
                                    Erlöser</ref>
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            </item>
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      <div n="entry" xml:id="w4.dererloser.298">
        <ab n="lemma">Frauen sind wie Ratten. Ihre Existenz organisieren sie aus den
                    Früchten der Scham, der Wollust und der Grausamkeit, das Blut der Ermordeten ist
                    ebenso ihre Geborgenheit wie ihr eigenes Monatsblut, der Nachtschweiß
                    Schlafender, der Speichel der Epileptiker, der verschüttete Samen Liebender und
                    Teilnahmsloser</ab>
        <ab n="lemma_mod">Frauen sind wie Ratten. Ihre Existenz organisieren sie aus den
                    Früchten der Scham, der Wollust und der Grausamkeit, das Blut der Ermordeten ist
                    ebenso ihre Geborgenheit wie ihr eigenes Monatsblut, der Nachtschweiß
                    Schlafender, der Speichel der Epileptiker, der verschüttete Samen Liebender und
                    Teilnahmsloser</ab>
        <ab corresp="w4.dererloser.298" n="commentary">Der Protagonist in André Hellers
                    Roman <hi rend="italic">Schattentaucher</hi> führt Experimente an Ratten durch.
                    Kofler/Fian zitieren aus dem Text, versetzen die Passage allerdings in einen
                    anderen Kontext, indem sie die Analogie Frauen-Ratten herstellen. 
                    »Ihre Existenz organisieren sie aus den Früchten der
                    Scham, der Wollust, der Grausamkeit. Das Blut der Ermordeten ist ebenso ihre
                    Geborgenheit wie das Monatsblut der Frauen, der Nachtschweiß Schlafender, der
                    Speichel der Epileptiker, der verschüttete Samen Liebender und Teilnahmsloser«
                    (Heller 2003, 79f).</ab>
        <ab corresp="w4.dererloser_0312" n="text_snippet">[...] tten sind aus der Literatur
                    nicht wegzudenken. So wenig wie die Geier. <hi ana="lemma">Frauen sind wie
                        Ratten. Ihre Existenz organisieren sie aus den Früchten der Scham, der
                        Wollust und der Grausamkeit, das Blut der Ermordeten ist ebenso ihre
                        Geborgenheit wie ihr eigenes Monatsblut, der Nachtschweiß Schlafender, der
                        Speichel der Epileptiker, der verschüttete Samen Liebender und
                        Teilnahmsloser</hi> , – Ratten nicht! – In den Fangeisen meiner Phantasie
                    fanden sich sto [...]</ab>
      </div>
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