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        <title>Lena Rothstein</title>
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          <date>2018</date>
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        <publisher>
          <orgName corresp="https://germanistik.univie.ac.at/" ref="http://d-nb.info/gnd/10094654-9">Institut für
                                        Germanistik, Universität Wien</orgName>
        </publisher>
        <authority>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for
                                        Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
        </authority>
        <distributor>
          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS -
                                        Geisteswissenschaftliches Asset Management System</orgName>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0">Creative Commons BY-NC 4.0</licence>
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        <date when="2018">2018</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:kofler.w3.nachrede.636</idno>
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        <title ref="http://gams.uni-graz.at/kofler">Werner Kofler -
                                    Kommentar zur Werkausgabe</title>
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          <resp>Projektleitung</resp>
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            <forename>Wolfgang</forename>
            <surname>Straub</surname>
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        <p>born digital</p>
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      <editorialDecl>
        <p>Diese Plattform zum Prosawerk des österreichischen
                                    Schriftstellers Werner Kofler (1947–2011) gibt den
                                    Stellenkommentar wieder. Die Primärtexte sind urheberrechtlich
                                    geschützt und nicht für eine Online-Edition vorgesehen.
                                    Sämtliche Seitenangaben, die im jeweiligen Eintrag unter
                                    »Textausschnitte« angeführt sind, beziehen sich daher auf die
                                    2018 im Sonderzahl Verlag erschienene dreibändige gedruckte
                                    Werkausgabe. Die Website folgt der Anordnung der Texte in drei
                                    Bänden.</p>
      </editorialDecl>
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        <ab>
          <ref target="info:fedora/context:kofler" type="context">Kommentierte
                                        Werkausgabe Werner Kofler</ref>
        </ab>
        <p>Das Projekt begleitet die gedruckte und kommentierte Werkausgabe
                                    (Prosa) des österreichischen Schriftstellers Werner Kofler. Es
                                    ergänzt den gedruckten Stellenkommentar um vertiefende
                                    Materialien und einen mehrschichtigen Zugang zu den vorhandenen
                                    Inhalten.</p>
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        <language ident="deu">Deutsch</language>
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        <ab n="lemma">Lena Rothstein</ab>
        <ab n="lemma_mod">Lena Rothstein</ab>
        <ab corresp="w3.nachrede.636" n="commentary">Österr. Schauspielerin</ab>
        <ab corresp="w3.furchtundunruhe_127" n="text_snippet">[...] Erbrochen plötzlich die Türe,
          die Wohnungstüre, eingetreten, in Sekundenschnelle aufgetreten die hohe Doppeltüre, der
          Eingang zur Unterwelt, aufgeflogen mit lautem Krachen, nach wenigen gezielten Tritten, die
          Türflügel, großer Lärm, gebrochen der Hausfrieden, der nächtliche, mitternächtliche,
          geborsten das Schloß, aus der Verankerung gerissen die vorgelegte Sperrkette, in Furcht
          und Unruhe versetzt mich, in Furcht und Unruhe versetzt ich durch den eingedrungenen
          Fremden, den Gewalttäter, zum Erzittern gebracht die Fußböden unter den schweren Tritten,
          während des Vordringens in mein Arbeitszimmer, zu meinem Schreibtisch, ausgefüllt die
          Räume von fortgesetztem Rufen: Wo ist er, wo ist er, und gefährlichen Drohungen,
          Lebensgefährlichen Drohungen, vom Tisch gefegt und zerbrochen Gläser und Flaschen, zu
          Boden geworfen die grü- ne Lampe, mit einem Blitz erloschen ihr milder Schein, in den
          Dreck geschleudert das kostbare Geschenk meines dahingegangenen Freundes Priessnitz, die
          Jugendstillampe, zersplittert ein Sessel, in Scherben das Schnapsglas, das feine, im Zuge
          einer Lauschexpedition beim Schloßwirt im Mölltal entwendete, von der Wand gerissen und
          zertrümmert, kaputtgemacht eine weitere Lampe, verwüstet das Eßzimmer, umgestürzt der
          schwere Eßtisch, am Fußboden zerschellt alles, was auf dem Tisch sich befunden,
          zersplittert, zerborsten die Weinflaschen, die Karaffe, die Gläser, die Zuckerdose aus
          Porzellan, das Moretti-Bierglas, zertrümmert ein Stuhl aus dem Wartezimmer einer
          aufgelassenen Zahnarztpraxis, gegen die Wand geschleudert und gegen die Türe gedroschen
          und ebenso nicht unerheblich beschädigt weitere Stühle und Sessel, späte Jugendstilmöbel,
          – welche Kraft!, welche an den Irrsinn gemahnende Kraft! –, großer Lärm, wo ich denn sei,
          daß er mich umbringe, wo, wo, von der Wand genommen und mit einer einzigen
          Vernichtungsbewegung zerbrochen der schwere geschliffene Wandspiegel, IN SCHERBEN DER
          SPIEGEL, der mir vor Jahrzehnten von der Schauspielerin <hi ana="lemma">Lena
            Rothstein</hi> [...]</ab>
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