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        <title>Dieter Rot</title>
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          <date>2018</date>
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        <publisher>
          <orgName corresp="https://germanistik.univie.ac.at/" ref="http://d-nb.info/gnd/10094654-9">Institut für
                                        Germanistik, Universität Wien</orgName>
        </publisher>
        <authority>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for
                                        Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
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          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS -
                                        Geisteswissenschaftliches Asset Management System</orgName>
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        <date when="2018">2018</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:kofler.w3.nachrede.516</idno>
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        <title ref="http://gams.uni-graz.at/kofler">Werner Kofler -
                                    Kommentar zur Werkausgabe</title>
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          <resp>Projektleitung</resp>
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            <forename>Wolfgang</forename>
            <surname>Straub</surname>
          </persName>
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        <p>born digital</p>
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      <editorialDecl>
        <p>Diese Plattform zum Prosawerk des österreichischen
                                    Schriftstellers Werner Kofler (1947–2011) gibt den
                                    Stellenkommentar wieder. Die Primärtexte sind urheberrechtlich
                                    geschützt und nicht für eine Online-Edition vorgesehen.
                                    Sämtliche Seitenangaben, die im jeweiligen Eintrag unter
                                    »Textausschnitte« angeführt sind, beziehen sich daher auf die
                                    2018 im Sonderzahl Verlag erschienene dreibändige gedruckte
                                    Werkausgabe. Die Website folgt der Anordnung der Texte in drei
                                    Bänden.</p>
      </editorialDecl>
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        <ab>
          <ref target="info:fedora/context:kofler" type="context">Kommentierte
                                        Werkausgabe Werner Kofler</ref>
        </ab>
        <p>Das Projekt begleitet die gedruckte und kommentierte Werkausgabe
                                    (Prosa) des österreichischen Schriftstellers Werner Kofler. Es
                                    ergänzt den gedruckten Stellenkommentar um vertiefende
                                    Materialien und einen mehrschichtigen Zugang zu den vorhandenen
                                    Inhalten.</p>
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        <language ident="deu">Deutsch</language>
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      <div n="entry" xml:id="w3.nachrede.516">
        <ab n="lemma">Dieter Rot</ab>
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        <ab corresp="w3.nachrede.516" n="commentary">
          <persName corresp="P118603086" role="author">Dieter Roth</persName> (1930–1998), Schweizer
          Dichter und Künstler (er verwendete verschiedene Schreibweisen seines Namens), schuf
          vielfältige Werke zwischen Konkreter Poesie, Eat Art, Fluxus und Happening. Roth
          zertrampelte in der Düsseldorfer Kunsthalle <date>1979</date> ein Kunstwerk von Beuys. <hi rend="bold">„Warum hast du das denn nur gemacht, fragte Beuys [...]. Er sei halt
            neidisch gewesen, sagte Roth. Neben Beuys’ martialischer Installation in der Kunsthalle
            habe er seine eigene Arbeit gestellt, einen albernen Campingtisch mit Plastikeimer, als
            ironischen Kommentar. Die Besucher hätten sich nun auf Roths Campingstühle gesetzt, um
            sich in die Arbeit von Beuys zu vertiefen. Nach dem Gespräch erklärte Beuys die
            Zerstörung zum Gemeinschaftskunstwerk Beuys/Roth“</hi> (<bibl corresp="LITMüller_2008" type="citation">Müller 2008</bibl>).</ab>
        <ab corresp="w3.nachrede_104" n="text_snippet">[...] Kunst? Welche Kunst, wessen Kunst?
          Herr Doktor Haider, wessen Kunst, welche? Einem rumänischen Kleinkind sein gewaltiges
          Glied in den Mund zu stecken, genauer, von einem anderen, um ihm die Ehre abzuschneiden,
          zu behaupten, er habe sein gewaltiges Glied in den Mund eines rumänischen Kleinkindes
          gesteckt m – du meine Güte, was für ein Schläger! –, das wäre Kunst, das würde Kunst
          gewesen sein, Kunst, die Sie meinen, Doktor Haider? Kunst, oder Freiheit, oder Freiheit
          der Kunst? Auf dem Marktplatz sich zu entblößen, genauer, von einem anderen in einem
          Kunstwerk – Kunstwerk! – solches zu behaupten – Kunst? Die Scheußlichkeit der Beine und
          der haarlose Hinterkopf, der von nichts als von Perversität rhythmisierte Gang, das, und
          anderes mehr, vom Lampersberg, in der Kunstfigur des Auersberger, zu behaupten, das wäre
          Kunst, Doktor Haider? Die widernatürliche Beziehung des Komponisten Lampersberg zum
          Dichter Bernhard – die Zukunft Österreichs ? Die Zukunft Österreichs hier begraben? Doktor
          Haider, Koberg am Apparat, die Zukunft Österreichs hier begraben?? Wie?, nicht begraben,
          im Gegenteil, frei, freigelegt, offengelegt, gefilzt, entfilzt, durchfilzt der rotschwarze
          Filz, die Entfilzung des Filzes, das wird die Kunst sein, oder die Zukunft, oder beides?
          Aber Doktor Haider, Beuys hat immer mit grauem Filz, mit Naturfilz gearbeitet, mit Fett
          und Filz, und die Beschädigung eines Beuyskunstwerkes, etwa ins FETTNÄPF- CHEN zu treten,
          oder gar zu springen, kann teuer kommen, sehr teuer, <hi ana="lemma">Dieter Rot</hi> kann
          ein Lied davon singen [...]</ab>
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