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      <titleStmt>
        <title>ungarischen Zimmerkollegen, mit einer im Zuge der Geschehnisse des Jahres 1956 verkrüppelten Hand</title>
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          <date>2018</date>
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      <publicationStmt>
        <publisher>
          <orgName corresp="https://germanistik.univie.ac.at/" ref="http://d-nb.info/gnd/10094654-9">Institut für
                                        Germanistik, Universität Wien</orgName>
        </publisher>
        <authority>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for
                                        Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
        </authority>
        <distributor>
          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS -
                                        Geisteswissenschaftliches Asset Management System</orgName>
        </distributor>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0">Creative Commons BY-NC 4.0</licence>
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        <date when="2018">2018</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:kofler.w3.herbst.46</idno>
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        <title ref="http://gams.uni-graz.at/kofler">Werner Kofler -
                                    Kommentar zur Werkausgabe</title>
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          <resp>Projektleitung</resp>
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            <forename>Wolfgang</forename>
            <surname>Straub</surname>
          </persName>
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        <p>born digital</p>
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      <editorialDecl>
        <p>Diese Plattform zum Prosawerk des österreichischen
                                    Schriftstellers Werner Kofler (1947–2011) gibt den
                                    Stellenkommentar wieder. Die Primärtexte sind urheberrechtlich
                                    geschützt und nicht für eine Online-Edition vorgesehen.
                                    Sämtliche Seitenangaben, die im jeweiligen Eintrag unter
                                    »Textausschnitte« angeführt sind, beziehen sich daher auf die
                                    2018 im Sonderzahl Verlag erschienene dreibändige gedruckte
                                    Werkausgabe. Die Website folgt der Anordnung der Texte in drei
                                    Bänden.</p>
      </editorialDecl>
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        <ab>
          <ref target="info:fedora/context:kofler" type="context">Kommentierte
                                        Werkausgabe Werner Kofler</ref>
        </ab>
        <p>Das Projekt begleitet die gedruckte und kommentierte Werkausgabe
                                    (Prosa) des österreichischen Schriftstellers Werner Kofler. Es
                                    ergänzt den gedruckten Stellenkommentar um vertiefende
                                    Materialien und einen mehrschichtigen Zugang zu den vorhandenen
                                    Inhalten.</p>
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        <language ident="deu">Deutsch</language>
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      <div n="entry" xml:id="w3.herbst.46">
        <ab n="lemma">ungarischen Zimmerkollegen, mit einer im Zuge der Geschehnisse des Jahres 1956 verkrüppelten Hand</ab>
        <ab n="lemma_mod">ungarischen Zimmerkollegen, mit einer im Zuge der Geschehnisse des Jahres 1956 verkrüppelten Hand</ab>
        <ab corresp="w3.herbst.46" n="commentary">Möglicherweise Anspielung auf den Ungarn-Aufstand <date>1956</date>
        </ab>
        <ab corresp="w3.herbst_11" n="text_snippet">[...] (Wie hatte ich mich durchzuschlagen
          gehabt damals, fern von zu Hause das erste Mal, untergebracht zunächst im vierten
          Untergeschoß, tief im dunklen Unterdeck, unter mächtigen Heizungsund Belüftungsröhren,
          deren fortwährende Betriebsgeräusche, vermischt mit dem nicht allzu fernen Tosen der
          Gasteiner Ache, das Einschlafen zur Qual gemacht hatten; in einem Verschlag
          zusammengespannt mit einem <hi ana="lemma">ungarischen Zimmerkollegen, mit einer im Zuge
            der Geschehnisse des Jahres 1956 verkrüppelten Hand</hi>, der, als Fahrstuhlführer des
          Personalund Güteraufzuges angestellt, spät nachts oft Hauselektriker und Heizer zum
          Kartenspiel eingeladen hatte; wie beherzt war ich, nach einigen ohne Schlaf zugebrachten
          Nächten, hingetreten vor den Herrn Kommerzialrat, mit dem Ersuchen, ein anderes Quartier
          mir zuzuweisen, und wie war ich erleichtert gewesen, als ich in ein Pagenzimmer im
          Dachgeschoß, zehn Stockwerke über meiner vorherigen Schlafstätte, hatte einziehen dürfen,
          auf einer Etage, wo die Musiker der Hauskapelle oder höhere Kellner ihre Zimmer hatten;
          wie gut hatte ich dort oben, an dienstfreien Nachmittagen oder Abenden, bei geöffnetem
          Fenster, das Kurorchester aus dem nahen Kurpavillon hören können, mit der täglich
          gespielten Ouvertüre zur Entführung aus dem Serail! Die wunderbaren Filme, die ich im
          Lichtspieltheater vor dem Hotel Weißmayr, nur wenige Schritte vor dem eigenen Hotel, mit
          dem selbstverdienten Geld hatte ansehen können, Der grüne Bogenschütze oder Der rote
          Kreis, mit sogenanntem Jugendverbot belegte Streifen nach Edgar Wallace [...]</ab>
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