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      <titleStmt>
        <title>Auch das angebaute Konzerthaus mit den 550 Sitzplätzen und den 14 Logen gibt es schließlich nicht mehr, nicht mehr den Kinematografen, nicht den Kabarettsaal im Souterrain, nicht die Spiel-, Schreib- und Lesezimmer, die Damenzimmer nicht, die Raucherzimmer nicht mehr.</title>
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          <date>2018</date>
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      <publicationStmt>
        <publisher>
          <orgName corresp="https://germanistik.univie.ac.at/" ref="http://d-nb.info/gnd/10094654-9">Institut für
                                        Germanistik, Universität Wien</orgName>
        </publisher>
        <authority>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for
                                        Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
        </authority>
        <distributor>
          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS -
                                        Geisteswissenschaftliches Asset Management System</orgName>
        </distributor>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0">Creative Commons BY-NC 4.0</licence>
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        <date when="2018">2018</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:kofler.w3.herbst.40</idno>
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        <title ref="http://gams.uni-graz.at/kofler">Werner Kofler -
                                    Kommentar zur Werkausgabe</title>
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          <resp>Projektleitung</resp>
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            <forename>Wolfgang</forename>
            <surname>Straub</surname>
          </persName>
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        <p>born digital</p>
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      <editorialDecl>
        <p>Diese Plattform zum Prosawerk des österreichischen
                                    Schriftstellers Werner Kofler (1947–2011) gibt den
                                    Stellenkommentar wieder. Die Primärtexte sind urheberrechtlich
                                    geschützt und nicht für eine Online-Edition vorgesehen.
                                    Sämtliche Seitenangaben, die im jeweiligen Eintrag unter
                                    »Textausschnitte« angeführt sind, beziehen sich daher auf die
                                    2018 im Sonderzahl Verlag erschienene dreibändige gedruckte
                                    Werkausgabe. Die Website folgt der Anordnung der Texte in drei
                                    Bänden.</p>
      </editorialDecl>
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        <ab>
          <ref target="info:fedora/context:kofler" type="context">Kommentierte
                                        Werkausgabe Werner Kofler</ref>
        </ab>
        <p>Das Projekt begleitet die gedruckte und kommentierte Werkausgabe
                                    (Prosa) des österreichischen Schriftstellers Werner Kofler. Es
                                    ergänzt den gedruckten Stellenkommentar um vertiefende
                                    Materialien und einen mehrschichtigen Zugang zu den vorhandenen
                                    Inhalten.</p>
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        <language ident="deu">Deutsch</language>
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      <div n="entry" xml:id="w3.herbst.40">
        <ab n="lemma">Auch das angebaute Konzerthaus mit den 550 Sitzplätzen und den 14 Logen gibt es schließlich nicht mehr, nicht mehr den Kinematografen, nicht den Kabarettsaal im Souterrain, nicht die Spiel-, Schreib- und Lesezimmer, die Damenzimmer nicht, die Raucherzimmer nicht mehr.</ab>
        <ab n="lemma_mod">Auch das angebaute Konzerthaus mit den 550 Sitzplätzen und den 14 Logen gibt es schließlich nicht mehr, nicht mehr den Kinematografen, nicht den Kabarettsaal im Souterrain, nicht die Spiel-, Schreib- und Lesezimmer, die Damenzimmer nicht, die Raucherzimmer nicht mehr.</ab>
        <ab corresp="w3.herbst.40" n="commentary"> Kofler bezieht sich hier nicht auf den historischen Bestand des
          Parkhotels <placeName corresp="GEO2762372" type="place" xml:id="SID.1">Villach</placeName>, sondern auf
          die ehrgeizigen Pläne bei der Errichtung. An das Hotelgebäude sollte ein Theater- und
          Konzertsaal mit 550 Sitzplätzen und 14 Logen angebaut werden – ein Stadtführer, auf den
          sich Kofler bezieht, berichtet 1912 davon (vgl. <bibl corresp="LITKumpf_1912" type="citation">Kumpf 1912</bibl>, 38). <hi rend="bold">„Diese Pläne gelangten
            jedoch nie vollständig zur Ausführung, obwohl die Fundamente bereits gelegt waren“</hi>
            (<bibl corresp="LITAnthoferLex_1999" type="citation">Anthofer/Lex 1999</bibl> , 32). Die
          erwähnten Spiel-, Schreib-, Raucher- und Lesezimmer gab es tatsächlich, auch den
          Kabarettsaal sowie das <hi rend="bold">„Parkkino“</hi> (vgl. <bibl corresp="LITAnthoferLex_1999" type="citation">Anthofer/Lex 1999</bibl>, 38 u. 42). Das Parkhotel
            <placeName corresp="GEO2762372" type="place" xml:id="SID.2">Villach</placeName> wurde bis ins Jahr 1988
          betrieben. Nach einer Renovierung wurde das Gebäude 1999 durch einen Nutzermix aus
          Wohnungen, Geschäften, Veranstaltungsräumen, Arztpraxen und dem Parkcafé neu belebt. </ab>
        <ab corresp="w3.herbst_10" n="text_snippet">[...] <hi ana="lemma">Auch das angebaute
            Konzerthaus mit den 550 Sitzplätzen und den 14 Logen gibt es schließlich nicht mehr,
            nicht mehr den Kinematografen, nicht den Kabarettsaal im Souterrain, nicht die Spiel-,
            Schreib- und Lesezimmer, die Damenzimmer nicht, die Raucherzimmer nicht mehr.</hi>
          Damals, ja [...]</ab>
      </div>
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