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        <title>Anton Bruckner</title>
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          <date>2018</date>
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        <publisher>
          <orgName corresp="https://germanistik.univie.ac.at/" ref="http://d-nb.info/gnd/10094654-9">Institut für
                                        Germanistik, Universität Wien</orgName>
        </publisher>
        <authority>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for
                                        Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
        </authority>
        <distributor>
          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS -
                                        Geisteswissenschaftliches Asset Management System</orgName>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0">Creative Commons BY-NC 4.0</licence>
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        <date when="2018">2018</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:kofler.w2.schreibtisch.859</idno>
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        <title ref="http://gams.uni-graz.at/kofler">Werner Kofler -
                                    Kommentar zur Werkausgabe</title>
        <respStmt>
          <resp>Projektleitung</resp>
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            <forename>Wolfgang</forename>
            <surname>Straub</surname>
          </persName>
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        <p>born digital</p>
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      <editorialDecl>
        <p>Diese Plattform zum Prosawerk des österreichischen
                                    Schriftstellers Werner Kofler (1947–2011) gibt den
                                    Stellenkommentar wieder. Die Primärtexte sind urheberrechtlich
                                    geschützt und nicht für eine Online-Edition vorgesehen.
                                    Sämtliche Seitenangaben, die im jeweiligen Eintrag unter
                                    »Textausschnitte« angeführt sind, beziehen sich daher auf die
                                    2018 im Sonderzahl Verlag erschienene dreibändige gedruckte
                                    Werkausgabe. Die Website folgt der Anordnung der Texte in drei
                                    Bänden.</p>
      </editorialDecl>
      <projectDesc>
        <ab>
          <ref target="info:fedora/context:kofler" type="context">Kommentierte
                                        Werkausgabe Werner Kofler</ref>
        </ab>
        <p>Das Projekt begleitet die gedruckte und kommentierte Werkausgabe
                                    (Prosa) des österreichischen Schriftstellers Werner Kofler. Es
                                    ergänzt den gedruckten Stellenkommentar um vertiefende
                                    Materialien und einen mehrschichtigen Zugang zu den vorhandenen
                                    Inhalten.</p>
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        <language ident="deu">Deutsch</language>
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      <div n="entry" xml:id="w2.schreibtisch.859">
        <ab n="lemma">Anton Bruckner</ab>
        <ab n="lemma_mod">Anton Bruckner</ab>
        <ab corresp="w2.schreibtisch.859" n="commentary">
          <persName corresp="P118515799" role="musician">Anton Bruckner</persName> (1824–1896)
          gehörte zu den im Nationalsozialismus am stärksten vereinnahmten Komponisten, <persName corresp="P118551655" role="nationalist">Hitler</persName> schätzte seine Musik.
            <persName corresp="P118615998" role="nationalist">Albert Speer</persName>s Pläne für den
          Ausbau von Linz umfassten auch eine „Brucknerhalle“. Das Stift St. Florian, wo Bruckner
          drei Jahre in die Schule ging und 1845–1855 als Lehrer und Stiftsorganist tätig war,
          sollte als Sitz der Deutschen Bruckner-Gesellschaft und der Reichsrundfunkgesellschaft
          sowie mit einer Musikhochschule <hi rend="bold">„den angemessenen Rahmen für die
            Bruckner-Verehrung bieten“</hi> (<bibl corresp="LITGoldbergerSulzbacher_2008" type="citation">Goldberger/Sulzbacher 2008</bibl>, 90). Das
          „1.Großdeutsche Brucknerfest“1939 in Linz, St. Florian und Wien war Ausdruck dieser
          nationalsozialistischen Vereinnahmung. Die Wiener Philharmoniker waren beteiligt, unter
          den Dirigierenden waren <persName corresp="P118712225" role="musician">Eugen
            Jochum</persName> und <persName corresp="P118536931" role="musician">Wilhelm
            Furtwängler</persName>, Letzterer hielt die Festrede. (vgl. <bibl corresp="LITDeutscheBrucknerGesellschaft_1939" type="citation">Deutsche Bruckner-Gesellschaft
            1939</bibl>)</ab>
        <ab corresp="w2.schreibtisch_117" n="text_snippet">[...] Vor einem Postament mit der Büste
          von <hi ana="lemma">Anton Bruckner</hi> verharrte, wie vor einem Kriegerdenkmal, in
          regloser, finsterer Andacht der Führer, die Hände unter dem Gürtel zusammengelegt und die
          Tellerkappe am Schirm haltend [...]</ab>
        <ab corresp="w2.hirt_313" n="text_snippet">[...] – Kennen Sie übrigens den Witz vom
          Musikwissenschaftler, der noch gefehlt hat, den Witz von der Habilitationsschrift <hi ana="lemma">Anton Bruckner</hi> und August Pepöck, ein oberösterreichischer Vergleich,        
  oder den Witz vom Streichquartett? frage ich ihn, um ihn abzulenken, auf andere Gedanken
          zu bringen, vergeblich [...]</ab>
        <ab corresp="w2.hirt_369" n="text_snippet">[...] Der Mesner schläft, die Glocken läuten
          von selbst, <hi ana="lemma">Anton Bruckner</hi> sitzt mißmutig in der Sakristei und ißt
          mit seinem Taschenfeitl eine Speckjause, Bruckners Achte, denkt er, so etwas sollte mir
          einmal gelingen, vor dem vergitterten Sakristeifenster steht ein Kirschbaum, nein, steht
          ein Kirschbaum in voller Blüte, obwohl es regnet an diesem Nachmittag [...]</ab>
        <figure>
          <head>Anton Bruckner, um 1890</head>
          <graphic mimeType="image/jpg" url="info:fedora/o:kofler.w2.schreibtisch.859" xml:id="IMAGE.1"></graphic>
          <bibl>Foto: Imagno / picturedesk.com</bibl>
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