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        <title>„Vor seiner Hütte ruhig im Schatten sitzt der Pflüger“</title>
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          <date>2018</date>
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        <publisher>
          <orgName corresp="https://germanistik.univie.ac.at/" ref="http://d-nb.info/gnd/10094654-9">Institut für
                                        Germanistik, Universität Wien</orgName>
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        <authority>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for
                                        Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
        </authority>
        <distributor>
          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS -
                                        Geisteswissenschaftliches Asset Management System</orgName>
        </distributor>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0">Creative Commons BY-NC 4.0</licence>
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        <date when="2018">2018</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:kofler.w2.schreibtisch.831</idno>
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        <title ref="http://gams.uni-graz.at/kofler">Werner Kofler -
                                    Kommentar zur Werkausgabe</title>
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          <resp>Projektleitung</resp>
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            <forename>Wolfgang</forename>
            <surname>Straub</surname>
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        <p>born digital</p>
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      <editorialDecl>
        <p>Diese Plattform zum Prosawerk des österreichischen
                                    Schriftstellers Werner Kofler (1947–2011) gibt den
                                    Stellenkommentar wieder. Die Primärtexte sind urheberrechtlich
                                    geschützt und nicht für eine Online-Edition vorgesehen.
                                    Sämtliche Seitenangaben, die im jeweiligen Eintrag unter
                                    »Textausschnitte« angeführt sind, beziehen sich daher auf die
                                    2018 im Sonderzahl Verlag erschienene dreibändige gedruckte
                                    Werkausgabe. Die Website folgt der Anordnung der Texte in drei
                                    Bänden.</p>
      </editorialDecl>
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        <ab>
          <ref target="info:fedora/context:kofler" type="context">Kommentierte
                                        Werkausgabe Werner Kofler</ref>
        </ab>
        <p>Das Projekt begleitet die gedruckte und kommentierte Werkausgabe
                                    (Prosa) des österreichischen Schriftstellers Werner Kofler. Es
                                    ergänzt den gedruckten Stellenkommentar um vertiefende
                                    Materialien und einen mehrschichtigen Zugang zu den vorhandenen
                                    Inhalten.</p>
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        <language ident="deu">Deutsch</language>
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        <ab n="lemma">„Vor seiner Hütte ruhig im Schatten sitzt der Pflüger“</ab>
        <ab n="lemma_mod">Vor seiner Hütte ruhig im Schatten sitzt der Pflüger</ab>
        <ab corresp="w2.schreibtisch.831" n="commentary">
          <ref corresp="w2.schreibtisch.789">s. Eintrag ›Vor seiner Hütte‹</ref>
        </ab>
        <ab corresp="w2.schreibtisch_110" n="text_snippet">[...] Die Heiterkeit der Wälder und
          Matten und Täler, <hi ana="lemma">Vor seiner Hütte ruhig im Schatten sitzt der
            Pflüger</hi>, dem Genügsamen raucht sein Herd, diese Stelle ist es, die ich suche, den
          Wanderstab in der Hand [...]</ab>
        <ab corresp="w2.schreibtisch_114" n="text_snippet">[...] Alles gesehen, alles gehört; die
          Stimmen nachmittags im Postautobus, die den Fremden schläfrig machen, Dämmerlicht
          verschiedener Lebensgeschichten, monotone Schilderungen von Autounglücken und
          Krankenanstalten, Unfällen beim Heueinbringen, Hier hat jämmerlich sein Leben beendet der
          wohlgeachtete Rupert Sabernig; Erzählungen von nächtlichen Benachrichtigungen, ergeben den
          Sachverhalten, ein jeder hat sein Kreuz zu tragen; alles gehört, wo es passiert ist, daß
          hereintelephoniert ist vom Gendarmen, in diesen Tälern wird immer hereintelephoniert; vom
          Regen gehört, der bitter not wäre, und von einem Tögele Wein, so bitter gut, alles gehört
          und gedacht: An die Kindheit denken wie an ein früheres Leben, den Satz im eigenen Kopf
          gehört, alles gehört, die Stimmen im Postautobus und die Vogelstimmen, den Schrei des
          Bussards, den zornigen Tannenhäher, die Drossel, den Vogel Bülow, alles gehört, alles
          gesehen; alles gesehen, Bergahorn, Schwarzerle, Eberesche, wilde Kirschbäume im Wald,
          Brunnenkresse und Nelkenwurz am Bach, Zinnkraut, Schachtelhalm im Feuchten, im Schatticht,
          alles gesehen ich, Lenz, im Gebirg, auf dem Weg zu meiner Mühle, zu meiner Goldgrube, zum
          Kohlenmeiler; <hi ana="lemma">Vor seiner Hütte ruhig im Schatten sitzt der Pflüger</hi>;
          strahlende Tage im Juni, im Juli, Abendlicht, bläulicher Dunst, Rauch aus den Hütten, Dem
          Genügsamen raucht sein Herd; alles gesehen, Lärche und Zirbe, Wacholder, den blauen Speik
          und den roten Steinbrech, Türkenbund und Eisenhut, die wie Blasmusikanten
          zusammenstehenden Enziane, den Himmelsherold und die Spuren der Hirschkuh; gesehen das
          Aufleuchten des Saturn am Abendhimmel, den blaßblauen Vorschein des Mondes hinter dem
          schwarzen Wald, über dem Bergrücken; alles gesehen, und doch, Wie verscheucht von
          törichter Bitte, und dennoch: unsichtbare Schatten über allem [...]</ab>
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