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      <titleStmt>
        <title>Wenn ein marxistischer Philosoph Werbung, die aufs Ganze geht, als „Spiegelung des Ganzen als Reklame“ beschreibt</title>
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          <date>2018</date>
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        <publisher>
          <orgName corresp="https://germanistik.univie.ac.at/" ref="http://d-nb.info/gnd/10094654-9">Institut für
                                        Germanistik, Universität Wien</orgName>
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          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for
                                        Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
        </authority>
        <distributor>
          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS -
                                        Geisteswissenschaftliches Asset Management System</orgName>
        </distributor>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0">Creative Commons BY-NC 4.0</licence>
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        <date when="2018">2018</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:kofler.w1.konkurrenz.1506</idno>
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        <title ref="http://gams.uni-graz.at/kofler">Werner Kofler -
                                    Kommentar zur Werkausgabe</title>
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          <resp>Projektleitung</resp>
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            <forename>Wolfgang</forename>
            <surname>Straub</surname>
          </persName>
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        <p>born digital</p>
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      <editorialDecl>
        <p>Diese Plattform zum Prosawerk des österreichischen
                                    Schriftstellers Werner Kofler (1947–2011) gibt den
                                    Stellenkommentar wieder. Die Primärtexte sind urheberrechtlich
                                    geschützt und nicht für eine Online-Edition vorgesehen.
                                    Sämtliche Seitenangaben, die im jeweiligen Eintrag unter
                                    »Textausschnitte« angeführt sind, beziehen sich daher auf die
                                    2018 im Sonderzahl Verlag erschienene dreibändige gedruckte
                                    Werkausgabe. Die Website folgt der Anordnung der Texte in drei
                                    Bänden.</p>
      </editorialDecl>
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        <ab>
          <ref target="info:fedora/context:kofler" type="context">Kommentierte
                                        Werkausgabe Werner Kofler</ref>
        </ab>
        <p>Das Projekt begleitet die gedruckte und kommentierte Werkausgabe
                                    (Prosa) des österreichischen Schriftstellers Werner Kofler. Es
                                    ergänzt den gedruckten Stellenkommentar um vertiefende
                                    Materialien und einen mehrschichtigen Zugang zu den vorhandenen
                                    Inhalten.</p>
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        <language ident="deu">Deutsch</language>
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                <ref target="info:fedora/context:kofler.pphilosoph.P118509039" type="context">Walter Benjamin</ref>
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                <ref target="info:fedora/context:kofler.l" type="context">Literarische Referenzen</ref>
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      <div n="entry" xml:id="w1.konkurrenz.1506">
        <ab n="lemma">Wenn ein marxistischer Philosoph Werbung, die aufs Ganze geht, als „Spiegelung des Ganzen als Reklame“ beschreibt</ab>
        <ab n="lemma_mod">Wenn ein marxistischer Philosoph Werbung, die aufs Ganze geht, als „Spiegelung des Ganzen als Reklame“ beschreibt</ab>
        <ab corresp="w1.konkurrenz.1506" n="commentary"> Ein beredtes Beispiel der Kofler’schen Anspielungspraxis: Für das
          (vermeintliche) Zitat kann kein wörtlicher Beleg ausgemacht werden, die assoziierten
          „marxistischen Philosophen“ reichen von <persName corresp="P118500775" role="philosopher">Adorno</persName> über <persName corresp="P118577638" role="philosopher">Marcuse</persName> und <persName corresp="P118546880" role="philosopher">Haug</persName> bis <persName corresp="P119215365" role="philosopher">Debord</persName>. Wenn man das Bild der Spiegelung heranzieht und mit ›Reklame‹ in
          Beziehung setzt, kommt man auf ein Zitat aus <persName corresp="P118509039" role="philosopher">Walter Benjamin</persName>s Aphorismensammlung <bibl type="literature">
            <hi rend="italic">Einbahnstraße</hi>
          </bibl> (1928) – ohne sicher gehen
          zu können, dass es dem Kofler’schen Satz zugrundeliegt: <hi rend="bold">„Was macht zuletzt
            Reklame der Kritik so überlegen? Nicht was die rote elektrische Laufschrift sagt – die
            Feuerlache, die auf Asphalt sie spiegelt“</hi> (<bibl corresp="LITBenjamin_1991" type="citation">Benjamin 1991</bibl>, 132). </ab>
        <ab corresp="w1.konkurrenz_475" n="text_snippet">[...] ) <hi ana="lemma">Wenn ein
            marxistischer Philosoph Werbung, die aufs Ganze geht, als „Spiegelung des Ganzen als
            Reklame“ beschreibt</hi> und herabzumindern meint, so hat er damit dennoch die Aufgabe
          moderner Motivation und Kommunikation hervorragend definiert [...]</ab>
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