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        <title>„Demokratische Psychiatrie“</title>
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          <date>2018</date>
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        <publisher>
          <orgName corresp="https://germanistik.univie.ac.at/" ref="http://d-nb.info/gnd/10094654-9">Institut für
                                        Germanistik, Universität Wien</orgName>
        </publisher>
        <authority>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for
                                        Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
        </authority>
        <distributor>
          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS -
                                        Geisteswissenschaftliches Asset Management System</orgName>
        </distributor>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0">Creative Commons BY-NC 4.0</licence>
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        <date when="2018">2018</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:kofler.w1.ida.838</idno>
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        <title ref="http://gams.uni-graz.at/kofler">Werner Kofler -
                                    Kommentar zur Werkausgabe</title>
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          <resp>Projektleitung</resp>
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            <forename>Wolfgang</forename>
            <surname>Straub</surname>
          </persName>
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        <p>born digital</p>
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      <editorialDecl>
        <p>Diese Plattform zum Prosawerk des österreichischen
                                    Schriftstellers Werner Kofler (1947–2011) gibt den
                                    Stellenkommentar wieder. Die Primärtexte sind urheberrechtlich
                                    geschützt und nicht für eine Online-Edition vorgesehen.
                                    Sämtliche Seitenangaben, die im jeweiligen Eintrag unter
                                    »Textausschnitte« angeführt sind, beziehen sich daher auf die
                                    2018 im Sonderzahl Verlag erschienene dreibändige gedruckte
                                    Werkausgabe. Die Website folgt der Anordnung der Texte in drei
                                    Bänden.</p>
      </editorialDecl>
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        <ab>
          <ref target="info:fedora/context:kofler" type="context">Kommentierte
                                        Werkausgabe Werner Kofler</ref>
        </ab>
        <p>Das Projekt begleitet die gedruckte und kommentierte Werkausgabe
                                    (Prosa) des österreichischen Schriftstellers Werner Kofler. Es
                                    ergänzt den gedruckten Stellenkommentar um vertiefende
                                    Materialien und einen mehrschichtigen Zugang zu den vorhandenen
                                    Inhalten.</p>
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        <language ident="deu">Deutsch</language>
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      <div n="entry" xml:id="w1.ida.838">
        <ab n="lemma">„Demokratische Psychiatrie“</ab>
        <ab n="lemma_mod">„Demokratische Psychiatrie“</ab>
        <ab corresp="w1.ida.838" n="commentary"> Die von Kofler als „Organisation“ bezeichnete „Demokratische
          Psychiatrie“ verstand sich als „Arbeitskreis“, der sich für eine Verbesserung der Zustände
          am „Steinhof“ einsetzte. Als Vereinsobfrau fungierte Brigitte Herrmann, deren (bis 1992
          bestehende) Buchhandlung in der <placeName corresp="GEO2761369" type="place" xml:id="SID.1">Wiener</placeName> Grünangergasse eine wichtige Anlaufstelle für die
          „außerparlamentarische“ Linke Wiens war. Im Kofler-Nachlass befindet sich eine zweiseitige
          „Mitteilung“ des Arbeitskreises aus dem Jahr 1974, in der etwa eine Beendigung der
          „entwürdigenden Aufnahmeprozedur“ und „finanzielle und organisatorische Verbesserungen der
          Arbeitsbedingungen für Pfleger und Schwestern“ gefordert werden. Kofler fügte eine
          handschriftliche Notiz am Blattende hinzu: „›Demokratische Psychiatrie‹ – Contradictione
          in se“ [recte: Contradictio in se – Widerspruch in sich] (161/Kofl/W15). </ab>
        <ab corresp="w1.ida_257" n="text_snippet">[...] Die „<hi ana="lemma">Demokratische
            Psychiatrie</hi>“ eine seit kurzer Zeit bestehende Organisation, die wichtige Kampagnen
          gegen die Steinhofmethoden, gegen die zentrale Geisteskrankenkartei und dergleichen
          führte, hatte in der Praxis ebenfalls noch keine Möglichkeit, in einem Fall wie diesem
          eine der Steinhofpsychiatrie entgegengesetzte Behandlung durchzuführen [...]</ab>
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