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Strab. 5,2,4 = 221,15

TitelGeographika
AutorStrabon
Zeitangabe1. Jh.v.Chr.-1. Jh.n.Chr.
Originaltext πολλοὶ δὲ καὶ τὰ Ἠπειρωτικὰ ἔθνη Πελασγικὰ εἰρήκασιν, ὡς καὶ μέχρι δεῦρο ἐπαρξάντων· Πελασγούς τε πολλοὺς καὶ τῶν ἡρώων ὄνομα καλέσαντες, οἱ ὕστερον ἀπ’ ἐκείνων πολλὰ τῶν ἐθνῶν ἐπώνυμα πεποιήκασι·
Quelle S. Radt, Strabons Geographika, Bd. 2, Buch V-VIII.
Übersetzung […] viele bezeichnen auch die epirotischen Völker als pelasgisch, weil sie annehmen dass ihre Herrschaft sich auch bis hierher erstreckt hat. Ferner hat man auch vielen Heroen den Namen „Pelasgos“ gegeben und daher später viele Völker nach ihnen benannt:[…]
Quelle der ÜbersetzungS. Radt, Strabons Geographika, Bd. 2, Buch V-VIII.
Kommentar Im Zuge seiner Beschreibung des Tyrrhensichen berichetet Strabon sowohl von der Abkunft der Ethnien der Südostküste Italiens, als auch von jener der ursprünglichen Bewohner des Epirus. Beide sollen sie illyrisch sein. Mehrere Völker versuchen, sich auf Pelasgos zurückzuführen, wobei interessant ist, dass es sich dabei um verschiedene Heroen dieses Namens handelt (RE XIX, 1, 1937, s. v. Pelasgos, Nr. 1-18).
SchlagwortSiedlungsgeschichte
Geographische ZuordnungEpirus
Ethnische GruppenPelasger
BearbeiterInMargit Offenmüller
Permalinkhttps://gams.uni-graz.at/o:ethnos.384