Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Matthias, Seckau

Permalink: https://gams.uni-graz.at/o:epis.se-46

Hauptsiegel

Datierung: 1485-11-22

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

LIDO-DokumentDruckversion
Beschreibung
Avers-Typ:Heiligensiegel
Avers-Bildinhalt
Allgemeine Beschreibung:Das Fragment lässt das unbekleidete Jesuskind auf dem rechten Arm der Mutter Gottes in einer Baldachinarchitektur vermuten.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Gotische Minuskel
Abgrenzung innen:Perlschnur
Abgrenzung außen:Linie
Transliteration:[---] ra epi[ſ]copi [---]
Übersetzung:
Kommentar:Auflösung ist offen
Materialität
Form:spitzoval
Maße:41 x 70 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:Fragment
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Matthias Scheit (Scheyt, Schit, Schyt) der Diözese Seckau

1481-12-10 bis 1512-02-15

Johannes II. Serlinger resignierte als nominierter Bischof von Seckau zugleich mit der päpstlichen Provision seines Nachfolgers Matthias Scheit am 10.12.1481 in die Hände des Papstes. Bischof Matthias Scheit resignierte am 29.7.1502 in Rom. Ihm blieben aber der Titel eines Bischofs von Seckau und die Bistumseinkünfte bis auf eine Pension für den Nachfolger sowie das Recht, bei einer Erledigung das Bistum sogleich wieder zu übernehmen. Die letzte Klausel wurde aktuell als sein Nachfolger Christoph II. Zach 1508 starb. Den auf kaiserliche Initiative am 20.4.1509 zum Koadjutor und Nachfolger bestellten Christoph III. Raubar konnte Scheit bis zu seinem Tod von der Regierung des Bistums ausschließen. Er starb wahrscheinlich am 15.2. (andere Angaben 17.2., 10. oder 17.3) 1512.

Aufbewahrungsort:

Graz, Diözesanarchiv Graz-Seckau

Kleine Akten Seckau, Jurisdiktion, etc.

Urkunde, 1485-11-22

Weitere Siegel:se-43se-44se-45se-47se-48se-49se-50
Literatur

Karl Amon, Art. Scheit Matthias. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 626–628.

Ludwig Freidinger, Siegelgebrauch und Wappenführung der Bischöfe von Seckau in Mittelalter und früher Neuzeit. Teil 3: 1452–1584. MStLA 50/51 (2001) 182–186, 200–206.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Handle:hdl.handle.net/11471/104.10.4.46
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz