Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Christoph I., Seckau

Permalink: https://gams.uni-graz.at/o:epis.se-41

Signet

Datierung: 1478-02-14

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

LIDO-DokumentDruckversion
Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Vom Siegel ist nur mehr der linke Schild mit dem persönlichen Wappen des SF zu sehen. Vermutlich ist das Siegel ähnlich dem seines Vorgängers Georg II. Überacker (Seckau Nr. 38), das zwei einander zugeneigte halbrunde Schilde zeigt, rechts in Rot eine aus dem linken Schildrand hervorkommende bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-, Zeige- und Mittelfinger (Bistum Seckau), links gespalten von Rot und Silber eine Blüte mit goldenem Butzen und verwechselten Farben (persönliches Wappen). Die Schilde sind timbriert mit einer Mitra darüber samt Vittae.
Materialität
Form:rund
Maße:25 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:Fragment
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Christoph I. von Trautmannsdorf (Trawtmannstorff) der Diözese Seckau

1477-03-24 bis 1480-11-16

Am 24.3.1477 bezeichnete sich Christoph von Trautmannsdorf als gewählter und bestätigter Bischof von Seckau.

Aufbewahrungsort:

Graz, Steiermärkisches Landesarchiv

AUR 7691a

Urkunde, 1478-02-14, Graz

Weitere Siegel:se-40
Literatur

Karl Amon, Art. Trautmannsdorf, Christoph von. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 698.

Ludwig Freidinger, Siegelgebrauch und Wappenführung der Bischöfe von Seckau in Mittelalter und früher Neuzeit. Teil 3: 1452–1584. MStLA 50/51 (2001) 182, 184, 186, 198f.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Handle:hdl.handle.net/11471/104.10.4.41
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz