Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Rudmar, Seckau

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Sekretsiegel

Datierung: 1350-01-03

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Bildnissiegel
Avers-Bildinhalt
Allgemeine Beschreibung:Das Siegel zeigt in einem verzierten Sechspass den SF als Halbfigur mit Mitra. Der Amikt umgibt die Kasel kragenförmig, die Schüsselfalten bildet. Die Rechte ist segnend erhoben. In der Linken hält er vor der linken Schulter das Pedum mit nach außen gerichteter Curva, die in eine Kreuzblume mündet.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Gotische Majuskel, Unziale
Abgrenzung innen:Perlschnur
Abgrenzung außen:Perlschnur
Transliteration:[+ S𐌴CR]𐌴T(um) + RVDMARI [+ 𐌴P(iscop)I +] S𐌴COI𐌴[N](sis)
Übersetzung:Sekret Rudmars Bischof von Seckau
Materialität
Form:rund
Maße:32 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Pergamentstreifen, in einer naturfarbigen Schale
Zustand:leicht verschliffen, Wachsverformungen in der Umschrift, Staubspuren
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Rudmar von Hader (Hadrer) der Diözese Seckau

1337-07 bis 1355-09-28

Rudmar von Hader wurde im Juli oder August 1337 vom Salzburger Erzbischof Friedrich III. von Leibnitz zum Bischof von Seckau ernannt. Er ist entweder am 27. oder 28.9.1355 gestorben.

Aufbewahrungsort:

Graz, Steiermärkisches Landesarchiv

AUR 2401

Urkunde, 1350-01-03

Weitere Siegel:se-16se-17
Literatur

Michaela Kronthaler, Art. Rudmar von Hader. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1198 bis 1448 hg. Erwin Gatz (Berlin 2001) 721.

Ludwig Freidinger, Siegelgebrauch und Wappenführung der Bischöfe von Seckau in Mittelalter und früher Neuzeit. Teil 2: 1337–1452. MStLA 49 (1999) 70f.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Handle:hdl.handle.net/11471/104.10.4.18
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz