Erzbischof, Kardinal Konrad III. von Wittelsbach der Erzdiözese Salzburg 1177-08-09 bis 1183-11 Er resignierte am 1.8.1177 zu Venedig auf das Erzstift Mainz in die Hände Papst Alexanders III., der ihn dann am 9.8. im Einverständnis mit Kaiser Friedrich I. Barbarossa durch die dort weilenden Prälaten der Salzburger Kirche zum Erzbischof von Salzburg wählen ließ. Der Papst übertrug ihm außerdem auf Lebenszeit die "Legation über ganz Deutschland". Am 12.4.1179 gestattete ihm der Papst das Pallium zum erweiterten Gebrauch, auch verlieh er Erzbischof Konrad und seinen Nachfolgern die Würde und Befugnissse eines ständigen Apostolischen Legaten (Legatus natus) für die Salzburger Kirchenprovinz. Er kehrte zwischen dem 11.11. und 17.11.1183 nach Mainz zurück und machte seine Ansprüche auf das dortige Erzbistum geltend. |