Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Erzbischof Eduard, Salzburg

Permalink: https://gams.uni-graz.at/o:epis.sa-217

Hauptsiegel

Datierung: zwischen 1969 und 1972

Foto 1: Feiner Martin

Foto 2: Feiner Martin

LIDO-DokumentDruckversion
Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen zweimal geteilten Schild, oben gespalten, vorne in Gold ein rot gezungter schwarzer Löwe, hinten in Rot ein silberner Balken (Erzbistum Salzburg), im mittleren silbernen Feld eine abgeledigte zweijöchige rote Quadernbrücke (persönliches Wappen), unten in Rot übereinander zwei herschauende goldene Löwen (persönliches Wappen).##Der Schild ist timbriert: Doppeltes Vortragekreuz pfahlweise in der Mitte hinter dem Schild, darüber Prälatenhut mit beidseitig an Schnüren herabhängenden zehn Quasten (1:2:3:4), unter dem Schild auf Schriftband der Wahlspruch des Erzbischofs: PARARE VIAM DOMINI.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:+ EDVARDVS ARCHIEPISCOPVS + SALISBVRGENSIS
Übersetzung:Eduard Erzbischof von Salzburg
Aufschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:PARARE VIAM DOMINI
Übersetzung:Bereiten den Weg des Herrn
Materialität
Form:rund
Maße:40 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Farbstempel
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Erzbischof

Eduard Macheiner der Erzdiözese Salzburg

1969-10-09 bis 1972-07-16

Am 1.3.1963 wurde er zum Weihbischof in Salzburg ernannt, die Bischofsweihe empfing er am 29.6. Das Salzburger Domkapitel wählte ihn am 9.10.1969 zum Erzbischof von Salzburg und Papst Paul VI. bestätigte ihn am 18.10.

Aufbewahrungsort:

Salzburg, Archiv der Erzdiözese Salzburg

Siegelabdruck in Siegelstempelsammlung

Briefumschlag, zwischen 1969 und 1972

Kommentar: Siegelstempel erhalten im Archiv der Erzdiözese Salzburg, Siegelstempelsammlung, Handstempel aus Gummi

Weitere Siegel:sa-231
Literatur

Franz Ortner, Art. Macheiner, Eduard. Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder: 1945–2001 hg. Erwin Gatz (Berlin 2002) 487–489.

Hans Spatzenegger, Die Wappen der Salzburger Erzbischöfe seit der Säkularisation. MGSLK 122 (1982) 419f.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Handle:hdl.handle.net/11471/104.10.1.217
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz