Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Administrator Johann Friedrich, Leoben

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Hauptsiegel als Konsistorialsiegel

Datierung: 1808-07-28

Foto: Feiner Martin

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt in einer kreisförmigen Wolke den heiligen Andreas als Halbfigur mit Strahlennimbus und Andreaskreuz in den Händen. Auf die Wolke aufgesetzt ein gekrönter schwarzer Doppeladler mit nimbierten Köpfen, in der rechten Kralle Schwert und Zepter, in der linken den Reichsapfel haltend und einem Schild vor der Brust, auf dem die Kaiserkrone ruht. Diese Darstellung wird begleitet von einer Mitra rechts und einem Pedum links, von denen jeweils Bänder symmetrisch im Siegelfeld schwingen.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Abgrenzung innen:Linie
Abgrenzung außen:Lorbeerkranz
Transliteration:SIGILLUM CONSISTORII EPISCOPATUS LEOBIENSIS
Übersetzung:Siegel des Konsistoriums des Bistums Leoben
Materialität
Form:rund
Maße:33 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Papiersiegel
Befestigung:aufgedrückt
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Administrator

Johann Friedrich von Waldstein-Wartenberg der Diözese Leoben

1808 bis 1812-04-15

Erzbischof Hieronymus Joseph Franz de Paula Colloredo nominierte ihn am 21.7.1802 zum Fürstbischof von Seckau. Die Konfirmation erfolgte am 13.8., die Konsekration am 15.8. und die Inthronisation am 20.8. Die Administration der Diözese Leoben übernahm er 1808 bis zu seinem Tod am 15.4.1812.

Aufbewahrungsort:

Graz, Diözesanarchiv Graz-Seckau

Pfarrakten Trofaiach, Stiftungen, Stiftungshauptausweise

Urkunde, 1808-07-28, Graz

Literatur

Maximilian Liebmann, Art. Waldstein-Wartenberg, Johann Friedrich Graf. Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder: 1785/1803 bis 1945 hg. Erwin Gatz (Berlin 1983) 792.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Handle:hdl.handle.net/11471/104.10.5.3
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz