Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Alexander Franz Joseph, Leoben

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Hauptsiegel

Datierung: 1786-10-18

Foto: Feiner Martin

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen zeitgenössischen Schild, geviert, (1) und (4) geteilt von Rot und Silber, unten auf einem Dreiberg ein nach innen gewendeter aufspringender Windhund in verwechselten Farben (Stammwappen), (2) und (3) in Silber ein nach innen gewendeter aufgerichteter blauer Wolf (Wixenstain). ##Schild ist timbriert: Krone in der Mitte auf dem Schildrand, Mitra schrägrechts auf dem Schildrand, Pedum schräglinks hinter dem Schild, darüber Prälatenhut mit beidseitig an Schnüren herabhängenden zehn Quasten (1:2:3:4).
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:+ ALEX(ander) : FRANC(iscus) : IOS(ephus) : PRIMUS EPISC(opus) : ECCL(esiae) : LEOB(iensis) :
Übersetzung:Alexander Franz Joseph, erster Bischof der Kirche von Leoben
Materialität
Form:rund
Maße:38 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Papiersiegel
Befestigung:aufgedrückt
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Alexander Franz Joseph Engl von und zu Wagrain der Diözese Leoben

1786-04-29 bis 1800-02-22

Joseph II. nominierte ihn am 20.11.1783 für die für ihn errichtete Diözese Leoben und Fürsterzbischof Hieronymus Joseph Franz de Paula Graf Colloredo konfirmierte ihn am 29.4.1786. Am 30.4. wurde er konsekriert und am 12.5. erhielt er die Jurisdiktion. Inthronisiert wurde er schließlich am 11.6. Am 22.2.1800 starb er in Göß.

Aufbewahrungsort:

Graz, Diözesanarchiv Graz-Seckau

Pfarrakten St. Georgen ob Murau, Kapläne

Urkunde, 1786-10-18, Göß

Weitere Siegel:le-2
Literatur

Gerhard Hartmann, Art. Engl von und zu Wagrain, Alexander Franz Joseph Graf. Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder: 1785/1803 bis 1945 hg. Erwin Gatz (Berlin 1983) 173f.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Handle:hdl.handle.net/11471/104.10.5.1
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz