Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Fürstbischof Josef I., Gurk

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Hauptsiegel

Datierung: 1742-02-10

Foto: Feiner Martin

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen Schild in Rokokokartusche, unter Schildhaupt geviert mit Herzschild. – Schildhaupt (Bistum Gurk): Gespalten, vorne in Schwarz ein silbern bewehrter goldener Löwe, hinten geteilt von Rot und Silber. – Herzschild (Familienwappen Thun): In Rot ein silberner Balken (Caldes). – Hauptschild (Familienwappen Thun): Geviert, (1) und (4) in Blau ein goldener Schrägbalken (Stammwappen Thun), (2) und (3) gespalten, vorne in Silber ein halber roter Adler am Spalt, hinten in Schwarz ein silberner Balken (Monreale – Königsberg).##Der Schild ist timbriert: Mitra mit Vittae in der Mitte auf dem Kartuschenrand, schräggekreuzt hinter dem Schild Pedum rechts und Schwert links, darüber Prälatenhut mit beidseitig an Schnüren herabhängenden sechs Quasten (1:2:3).
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Abgrenzung innen:doppelte Linie
Abgrenzung außen:Lorbeerkranz zwischen zwei Linien
Transliteration:• IOSEPH(us) • MARIA • DEI • GR(atia) • EPISCOPVS • & • S(acri) • R(omani) • I(mperii) • PRINCEPS • GVRCENSIS •
Übersetzung:Josef Maria von Gottes Gnaden Bischof und des Heiligen Römischen Reiches Fürst von Gurk
Materialität
Form:rund
Maße:56 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Papiersiegel
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Fürstbischof

Josef I. Maria von Thun und Hohenstein der Diözese Gurk

1741-10-07 bis 1762-03-29

Kaiserin Maria Theresia nominierte ihn am 7.10.1741 zum Bischof von Gurk. Er wurde am 11.1.1742 vom Salzburger Erzbischof bestätigt und am 18.2. durch Papst Benedikt XIV. konsekriert. Am 1.5.1742 ließ er von seinem Sprengel durch Prokuratoren Besitz ergreifen. Als Fürstbischof von Gurk wurde er am 29.3.1762 nach Passau transferiert.

Aufbewahrungsort:

Klagenfurt, Archiv der Diözese Gurk

Konsistorialarchiv, 37 Suffraganeatus, Fach 18c Fasc. 1

Urkunde, 1742-02-10, Rom

Weitere Siegel:gu-132gu-134gu-135
Literatur

August Leidl, Art. Thun und Hohenstein, Josef Maria Reichsgraf von. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1648 bis 1803 hg. Erwin Gatz (Berlin 1990) 511–513.

Die Wappen der Hochstifte, Bistümer und Diözesanbischöfe im Heiligen Römischen Reich 1648–1803 hg. Erwin Gatz (Regensburg 2007) 198.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Handle:hdl.handle.net/11471/104.10.2.133
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz