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          <name>Ich a junger Wildschütz bin, gar a g&apos;steifter Bue</name>
          <date from="1780" to="1800">1790 +/- 10</date>
          <note type="comments">
            <p>10-strophiges Wildererlied mit realistischer Schilderung einer Hirschpirsch, bei der nach dem Abschuss der Jäger herbeieilt; weil aber der Wilderer in der Ich-Rolle das erlegte Tier und das Gewehr rechtzeitig verstecken kann, muss der Aufseher ohne Kommentar abziehen. Überraschenderweise weitet sich das Lied gegen Ende zu einem Streitdialog zwischen zwei Liebenden. In der 9. Stophe spricht offenbar eine weibliche Rolle, die sich über den erschreckten &apos;Bruthen&apos; (?) lustig macht und ihm empfiehlt heimzugehen und sein Büchsel für immer an den Nagel zu hängen. Die Schlussstrophe bringt noch einmal den männlichen Sprecher, der um Einlass winselt, doch das weibliche Ich bleibt hart: &quot;Ich laß dich nimmer einer, und macht dir nimmer auf, und schau dir um ein andre, unsre Lieb ist aus&quot;. </p>
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        <edition>Dialect Cultures</edition>
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          <name>Christian Neuhuber</name>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <resp>Editor</resp>
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        <respStmt>
          <name>Stefanie Edler</name>
          <resp>Editor</resp>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <name>Elisabeth Zehetner</name>
          <resp>Editor</resp>
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        <respStmt>
          <name>Alexander Nussbaumer</name>
          <resp>Technische Umsetzung</resp>
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        <publisher>Institut für Germanistik, Universität Graz</publisher>
        <authority>Austrian Centre for Digital Humanities, University Graz</authority>
        <idno type="PID">o:dic.950</idno>
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        <p></p>
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          <term>Wildererlied</term>
          <term>Liebesklage</term>
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          <title>Das Erste</title>
          <date when="1800">um 1800</date>
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        <ab type="incipit">Ich a junger Wildschütz bin, gar a g&apos;steifter Bue</ab>
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            <ab subtype="Flugschrift" type="print">Drey schöne neue Weltliche Lieder (St. Florian II 17 65 W30)</ab>
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            <name>Stiftsbibliothek St. Florian: II 17 65 W30</name>
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        <div type="transcript">
          <p>1. <lb></lb>Ich a junger Wildschütz bin,  <lb></lb>gar a g&apos;steifter Bue,  <lb></lb>und wann ich geh ins Schiessen aus,  <lb></lb>so geh ich in der Fruh, <lb></lb>ich hab mich verganga  <lb></lb>wohl mitten in den Wald,  <lb></lb>so hör ich d&apos;Jäger pfeif&apos;n, <lb></lb>was gilts es kemma bald. </p>
          <p>2.  <lb></lb>Ich bin a klans wenig gstanden,  <lb></lb>und hab mir hamlich denkt,  <lb></lb>da sieh ich d&apos;Jäger schleicha  <lb></lb>wohl umi an der Wand, <lb></lb>sie habn sich verschaut, <lb></lb>haben sich vergukt, <lb></lb>und ich stehe untern Tannenbaum, <lb></lb>und hab schön haimlich g&apos;schutzt. </p>
          <p>[etc.] </p>
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      </div>
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