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  <teiHeader type="lyrics">
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      <titleStmt>
        <title>
          <name>Es geht jetz gögn der Liechtmes-zeit</name>
          <name type="normalized">Lichtmess</name>
          <date from="1790" to="1800">Ende 18. Jh.</date>
          <note type="comments">
            <p>Dialog zwischen Bauer und Knecht: Der Knecht fordert zu Lichtmess seinen lang erwarteten Lohn ein, der Bauer erwidert aber nur mit Kritik an der Arbeit und Lebensweise des Knecht. Der Streit endet damit, dass der Knecht seinen Dienst aufkündigt und plant, Soldat zu werden. </p>

            <p>Ein weiteres Beispiel für diesen mehrfach belegten Liedtyp ist in einer um 1760 entstandenen Handschrift belegt ( <ref target="info:fedora/o:dic.1521">&quot;es kam wohl um die liechtmeß zeit&quot;</ref> ): Die erste Strophe ist dort fast identisch, darüber hinaus ist die andere Fassung aber anders aufgebaut.  </p>
          </note>
        </title>
      </titleStmt>
      <editionStmt>
        <edition>Dialect Cultures</edition>
        <respStmt>
          <name>Christian Neuhuber</name>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <resp>Editor</resp>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <name>Stefanie Edler</name>
          <resp>Editor</resp>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <name>Elisabeth Zehetner</name>
          <resp>Editor</resp>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <name>Alexander Nussbaumer</name>
          <resp>Technische Umsetzung</resp>
        </respStmt>
      </editionStmt>
      <publicationStmt>
        <publisher>Institut für Germanistik, Universität Graz</publisher>
        <authority>Austrian Centre for Digital Humanities, University Graz</authority>
        <idno type="PID">o:dic.848</idno>
      </publicationStmt>
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        <p></p>
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        <keywords>
          <term>Knechtlied</term>
          <term>Streitgespräch</term>
        </keywords>
      </textClass>
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        <date corresp="info:fedora/o:dic.848" when="2016-08-29T13:50:05"></date>
        <date corresp="#VAR.1338" when="2016-09-02T09:33:22"></date>
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          <ref target="info:fedora/context:dic.knechtlied" type="context">Knechtlied</ref>
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          <ref target="info:fedora/context:dic.streitgespraech" type="context">Streitgespräch</ref>
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        <bibl>
          <title>[Es geht jetz gögn der Liechtmes-zeit]</title>
          <date from="1796" to="1815">um 1796 oder später</date>
        </bibl>
        <ab type="incipit">Es geht jetz gögn der Liechtmes-zeit</ab>
        <ref target="http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00071279/image_287"></ref>
        <list type="sources">
          <item corresp="info:fedora/o:dic.sources/#SRC.176">
            <ab subtype="Liederbuch" type="manuscript">Stubenberger Liederbuch I (BSB Cod. germ. 7340)</ab>
            <date from="1796" to="1815"></date>
          </item>
        </list>
        <div type="comments">
          <p>Es handelt sich um ein Lied mit sechzehn kurzen Strophen, das ohne Melodie überliefert ist.  </p>
          <p>Stubenberger Gesängerbuch (= Bd. I des sogenannten Stubenberger Liederbuchs), Teil 2, S. 13. <lb></lb>Die Handschrift ist 1796, in Teilen im Zeitraum bis 1815 entstanden. Da es sich um eine Sammlung handelt, wurde das Lied selbst mit Sicherheit vor 1815 verfasst, kann jedoch auch lange vor 1796 entstanden sein. </p>
        </div>
        <div type="transcript">
          <p>1. <lb></lb>ES geht jetz gögn der Lichtmes-zeit: <lb></lb>dö Baurnknecht sein ### [Seite abgerissen] <lb></lb>Es sezt ein jeder sein hüetl auf d seid: <lb></lb>und stehn den Baurn vürn ### [s.o.] </p>
          <p>2. <lb></lb>Baur jetz gib uns das geld:  <lb></lb>es ist jezt an der zeit: <lb></lb>i ha mi seid d[er] haberärndt: <lb></lb>auf Liechtmessen schon gfreudt: </p>
          <p>3. <lb></lb>Du hast di seid der haberärndt: <lb></lb>auf Liechtmessen schon gfreudt: <lb></lb>dir oft ein arbeit gschaft: <lb></lb>hast ä nöth feindlä geilt: [??] </p>
          <p>4.  <lb></lb>O Baur i solt geilt habm: <lb></lb>han ä nöth dran gedacht: <lb></lb>het oft gern schmalzkoch gessen: <lb></lb>ha käm ä Supen ghabt: </p>
          <p>5. <lb></lb>Knecht i glaub dirs wärlä schon: <lb></lb>verdrus di halt schier ä: <lb></lb>bey Nacht da zugst Beim Menschän Nei [?]: <lb></lb>um Neuni ständts erst äf. </p>
          <p>[...] </p>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
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