
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">
  <teiHeader type="lyrics">
    <fileDesc>
      <titleStmt>
        <title>
          <name>Auweh was hab ich halt than [Ein Weltliches Lied]</name>
          <date from="1760" to="1780">1780 +/- 20</date>
          <note type="comments">
            <p>Klagelied einer Frau, der nach der Heirat die Lustbarkeiten der Kirchweihfeste versagt bleiben, da ihr Mann zu einem langweiligen Stubenhocker mutierte.  </p>
          </note>
        </title>
      </titleStmt>
      <editionStmt>
        <edition>Dialect Cultures</edition>
        <respStmt>
          <name>Christian Neuhuber</name>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <resp>Editor</resp>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <name>Stefanie Edler</name>
          <resp>Editor</resp>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <name>Elisabeth Zehetner</name>
          <resp>Editor</resp>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <name>Alexander Nussbaumer</name>
          <resp>Technische Umsetzung</resp>
        </respStmt>
      </editionStmt>
      <publicationStmt>
        <publisher>Institut für Germanistik, Universität Graz</publisher>
        <authority>Austrian Centre for Digital Humanities, University Graz</authority>
        <idno type="PID">o:dic.832</idno>
      </publicationStmt>
      <sourceDesc>
        <p></p>
      </sourceDesc>
    </fileDesc>
    <profileDesc>
      <textClass>
        <keywords>
          <term>Klagelied</term>
        </keywords>
      </textClass>
    </profileDesc>
    <revisionDesc>
      <change>
        <date corresp="info:fedora/o:dic.832" when="2016-09-06T15:14:20"></date>
        <date corresp="#VAR.1318" when="2015-05-05T15:06:16"></date>
      </change>
    </revisionDesc>
  </teiHeader>
  <text>
    <body>
      <list type="linkGrp">
        <item>
          <ref target="info:fedora/context:dic.sitemap" type="context">Sitemap</ref>
        </item>
        <item>
          <ref target="info:fedora/context:dic.lyrics" type="context">lyrics</ref>
        </item>
        <item>
          <ref target="info:fedora/context:dic.klagelied" type="context">Klagelied</ref>
        </item>
      </list>
      <div subtype="main" type="text" xml:id="VAR.1318">
        <bibl>
          <title>Ein Weltliches Lied</title>
          <date from="1760" to="1800">1780 +/- 20</date>
        </bibl>
        <ab type="incipit">Auweh was hab ich halt than</ab>
        <list type="sources">
          <item corresp="info:fedora/o:dic.sources/#SRC.362">
            <ab type="manuscript">Ein Weltliches Lied [Wienbib. H.I.N. 215904]</ab>
            <date from="1760" to="1800"></date>
          </item>
        </list>
        <div type="comments">
          <p>wohl leicht fragmentarische handschrifliche Fassung (letzte Zeile der vermutlich letzten Strophe fehlt) eines unbekannten Schreibers </p>
        </div>
        <div type="transcript">
          <p>Ein Weltliches Lied </p>
          <p>1 <lb></lb>Auweh was hab ich halt than, <lb></lb>daß ich so bald gheirath han, <lb></lb>jezt thuts mich erst kräncken <lb></lb>wann ich dran thue denken <lb></lb>wie lustig als hergangen ist, <lb></lb>wann ich bin auf ein Kirchtag g‘west. </p>
          <p>2 <lb></lb>Wann wir seyn aus der Kirchen gangen, <lb></lb>habnt uns Buema gar schön empfangen, <lb></lb>habn uns lassen hören, <lb></lb>wo sie thun einkehren, <lb></lb>da solln wir uns auch finden ein, <lb></lb>da wölln wir recht toll lustig seyn. </p>
          <p>3 <lb></lb>Da ist halt gwesen a freud <lb></lb>die Spill-Leuth die haben toll auf geigt, <lb></lb>die Buma seynd gsprungen, <lb></lb>habn Pfiffen und gsungen <lb></lb>praf gjuhezt und umher gflangtirt, <lb></lb>uns Menscha recht toll umher gführt. </p>
          <p>4 <lb></lb>Wanns Tanzen ist gangen zum End <lb></lb>hat ein jeder Bue g‘nommen sein Mensch, <lb></lb>zum Tisch zuhi gsessen, <lb></lb>praf trunken und g’essen <lb></lb>gschmalzne Kipfel und ein guts gläsel Wein, <lb></lb>gelt Baberl daß thät lustig seyn. </p>
          <p>5 <lb></lb>Die Bumma seynd gwesen so praf <lb></lb>und habn uns ein Kirchtag käft, <lb></lb>Lebzelten und Schiftl <lb></lb>und ä gschmalzne Kipfel, <lb></lb>den Sack habns uns völlig gegsteckt, <lb></lb>in haim gehn da habmas praf zet. </p>
          <p>6 <lb></lb>Mein Mann schau ich jezt nach oft an, <lb></lb>aber sag thue ich wohl nichts davon <lb></lb>wir er so oft gsprungen <lb></lb>hat pfiffen und gsungen, <lb></lb>jezt geht er dahaim umä därfs redn, <lb></lb>als wann er nicht fünfe kunt zähln. </p>
          <p>7 <lb></lb>Wann mä gleich auf ein Kirchtag gehn <lb></lb>er läßt sich gar nimmer viel gstehn, <lb></lb>ä Maaß ein Zwy wöcken <lb></lb>das muß jezt schon klöcken <lb></lb>Haißt nimmer kain Brätl kein Wein. <lb></lb>xxx </p>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
