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      <titleStmt>
        <title>
          <name>Hab mein Lebtag nie vil ghalten</name>
          <date when="1743">ca. 1743</date>
          <note type="comments">
            <p>Loblied auf Maria Theresia. </p>
            <p>Das Lied zeigt deutlich, dass Thronfolge durch eine Frau – Maria Theresia – gegenüber dem Volk als rechtfertigungswürdig galt, wobei in diesem Fall vor allem auf die militärischen Erfolge der Herrscherin verwiesen wird: Ihr Mut („schlagt wie der Toiffel drein“, 2,8) und die erfolgreiche Bewältigung der vielen Angriffe hätten bewiesen, „daß die Frau recht wohl regiert“ (6,2). Die Herrschaft einer Frau wird hier also über die Maria Theresia zugeschriebenen ‚männlichen‘ Attribute gerechtfertigt, wobei noch herausgestellt wird, dass sie  gleichwohl immer noch auf die Kampfkraft der Männer zurückgreifen müsse: „ d’Männa habnt die Feind verjagt“ (6,8) – die Frauen sollten sich daher nicht zu viel darauf einbilden.  </p>
          </note>
        </title>
      </titleStmt>
      <editionStmt>
        <edition>Dialect Cultures</edition>
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          <name>Christian Neuhuber</name>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <resp>Editor</resp>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <name>Stefanie Edler</name>
          <resp>Editor</resp>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <name>Elisabeth Zehetner</name>
          <resp>Editor</resp>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <name>Alexander Nussbaumer</name>
          <resp>Technische Umsetzung</resp>
        </respStmt>
      </editionStmt>
      <publicationStmt>
        <publisher>Institut für Germanistik, Universität Graz</publisher>
        <authority>Austrian Centre for Digital Humanities, University Graz</authority>
        <idno type="PID">o:dic.35</idno>
      </publicationStmt>
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        <p></p>
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        <keywords>
          <term>historisches Lied</term>
          <term>Herrscherlob</term>
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          <title>Das Vierdte</title>
          <date when="1743">1743?</date>
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        <ab type="incipit">Hab mein Lebtag nie vil ghalten, auf das Weiber-Regiment</ab>
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          <item corresp="info:fedora/o:dic.sources/#SRC.16">
            <ab subtype="Flugschrift" type="print">Siben schöne Neue Gesänger (AStL 57/1-28)</ab>
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          <bibl corresp="info:fedora/o:dic.references/#REF.27" type="articleandedition">
            <author>Klier</author>
            <title>Historische Lieder des 18. Jhs.</title>
            <date>1959</date>
            <note type="citation">Klier, Karl M.: Historische Lieder des 18. Jhs. aus Österreich. Zugleich ein Beitrag zur Metrik des Volksliedes. In: Jahrbuch des österreichischen Volksliedwerkes 8 (1959), S. 22-51.</note>
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            <name>AStL 57/1-28</name>
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        <div type="comments">
          <p>Vermutlich in Linz gedruckte Flugschrift. </p>
          <p>Edition bei Klier 1959, S. 31; <lb></lb>hier die Transkription nach dem Exemplar der Sammlung Klier (Archiv der Stadt Linz): </p>
        </div>
        <div type="transcript">
          <p>[3r] [1.] <lb></lb>HAb mein Lebtag nie vil ghalten, <lb></lb>auf das Weiber-Regiment, <lb></lb>habn kaum so vil Kittl-Falten, <lb></lb>als daß sich ihr Sinn umwendt, <lb></lb>mayn sie seynd all die bräffn, <lb></lb>schreyn und rennä um in Haus, <lb></lb>habn ein Hauffen läre Gschäften, <lb></lb>richten nebenbey wenig aus. </p>
          <p>2.  <lb></lb>Aber jetzt muß ich bekennä, <lb></lb>daß oft manche gscheyd regiert <lb></lb>weill  <hi rend="italic">[sic]</hi>  aus alln nur eine nennä: <lb></lb>so die Cron in Hungarn führt, <lb></lb>man thuts Maria Threßl tauffä, <lb></lb>daß muß wohl ein strall-Weib seyn, <lb></lb>thut mit König umä rauffä, <lb></lb>und schlagt wie der Toiffel drein. </p>
          <p>3.  <lb></lb>Erstens hats der Preuß angriffä <lb></lb>drin in Schlesien unvertraut, <lb></lb>der Sachs der hat ihr ä zupfiffä, <lb></lb>und hat auf sein Fortl gschaut, <lb></lb>Bayrn, Frantzosen seynd ä kemmä <lb></lb>in Böhmen und Oesterreich, <lb></lb>grad, als wolt mä ihr als nemmä, <lb></lb>gsäh ihm schier der Handel gleich. </p>
          <p>4. <lb></lb>Man thut zwar im Sprichwort sagen, <lb></lb>vil Hund seynd des Haasen Todt, <lb></lb>hat sich doch bräf außi gschlagen, <lb></lb>ist ihren Feinden schier ä Spott, <lb></lb>Oesterreich hats widä gwunnä, <lb></lb>und das halbe Bayrn dazu, <lb></lb>Preussen, Sachsen seynd ä zwungä,  <lb></lb>daß sie haim gehn in die Ruhe. </p>
          <p>5. <lb></lb>Jetzt seynd ä d’Frantzosen gloffen <lb></lb>all weg aus der Prager-Stadt, <lb></lb>gelt, es zittern ihnen d’Hosen, <lb></lb>wissen nicht wo auf noch ab, <lb></lb>die Kön’gin thut ä Bayrn noch bsetzen, <lb></lb>mit ä grosser Kriegs-Armee, <lb></lb>last sich nicht gleich außi hötzen, <lb></lb>muß Frid oder gräfft seyn ehe. </p>
          <p>6. <lb></lb>Drum wird jeder sagn müssen, <lb></lb>daß die Frau recht wohll regiert, <lb></lb>hät kein Mann zsagen auf den Füssen, <lb></lb>wie mans z’erst hat attaquiert, <lb></lb>zu Hülf seynd die Hungarn kemmä, <lb></lb>Weiber, loßt, was mä jetzt sagt, <lb></lb>thuts enck nit zu viel übernemmä, <lb></lb>d’Männa habnt die Feind verjagt. </p>
          <p>7. <lb></lb>Dann der Graf von Khevenhüller <lb></lb>ist mein Ayd ä bräffer Held, <lb></lb>und ein guter Kögl-Spiller, <lb></lb>wo die Kugeln fliegn im Feld, <lb></lb>ich möcht wohl das Spill nicht treibn, <lb></lb>wann ich als ein Kögl stund, <lb></lb>möcht mich ainer nider scheibn, <lb></lb>daß ich nicht mehr aufstehä kunt. </p>
          <p>8. <lb></lb>Will vil lieber G’sundheit sauffä, <lb></lb>vivat das Haus Oesterreich, <lb></lb>daß den Frantzosen zam thut rauffä, <lb></lb>und wird mit dem Bayren gleich, <lb></lb>juhe thuts rund einschenckä, <lb></lb>gsund der Königin fein doll, <lb></lb>wann ich nur auf sie thue denckä, <lb></lb>schmeckt mirs trinckä noch so wohl. </p>
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