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Grabdenkmal für neun ermordete Jüdinnen und Juden

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Wien - Simmeringer Hauptstraße 244, 1110 Wien
Wien / DenkmalJüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähntÖffentlich zugänglich


Am 13. November 1955 wurde im Rahmen des Gedenkens an die Novemberpogrome auf dem jüdischen Teil des Zentralfriedhofs, Simmeringer Hauptstraße 244, Tor IV, Gruppe 8A ein Mahnmal enthüllt. Es erinnert an neun Jüdinnen und Juden die bis 1945 in Wien in Verstecken überleben konnten, aber wenige Stunden vor der Befreiung durch die Rote Armee von Angehörigen der SS ermordet wurden. Am Ort des Massakers in der Förstergasse 7 besteht eine Gedenktafel. Die sterblichen Überreste der Ermordeten sind an der Stelle des Mahnmals begraben. Das Mahnmal besteht aus einer Mauer aus großen Steinen, auf acht dieser Steine sind Namen beziehungsweise die allgemeine Widmung eingraviert.

Verbundene Personen





  • Hauptbild des Ortes
  • Sekundäres Bild des Ortes
Foto: porem




Transkription

Hier ruhen neun Märtyrer, die am 12. April 1945 unmittelbar vor der Befreiung von den Nazischergen ermordet wurden. Mezei Kurt geb.13. 5. 1924 Holzer Arthur geb. 28. 7. 1886 Pfeiffer Emil geb. 24. 12. 1878 Dr. Blum Nelly Grete geb. 14. 4. 1891 Margolin Marie geb. 18. 4. 1901 Klein Arthur geb. 3. 7. 1889 Schaier Genia geb. 18. 8. 1897 Klüger Langer Erna geb. 27. 5. 1863 Klüger Langer Grete geb. 17. 9. 1901



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