Grabdenkmal für im KZ Mauthausen ermordete Widerstandskämpfer
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Am 16. Juli 1948 wurde ein Grabdenkmal für im KZ Mauthausen ermordete Widerstandskämpfer im Urnenhain neben dem Krematorium Wien (Simmeringer Hauptstraße 337) errichtet (Abteilung 2, Ring 1, Gruppe 1, Grab 27). Das Grabdenkmal erinnert an Josef Brenner (geb. 26.01.1898), Matthias Nagel (geb. 21.11.1899), Franz Reinelt (geb. 14.12.1900), Anton Vogelsang (geb. 14.12.1898), Otto Wehofschitz (geb. 20.05.1912) und Fritz Zwickl (geb. 27.1.1906). Die sechs Wiener Eisenbahner waren während des nationalsozialistischen Regimes Aktivisten einer kommunistischen Widerstandsgruppe. Sie wurden im Juli 1942 ins KZ Mauthausen überstellt und dort schwer misshandelt. Einer der sechs starb infolge dieser Misshandlungen, die anderen fünf wurden am 16. Juli 1942 hingerichtet. Ihre Urnen wurden am 20. Juli 1946 am Ort des Grabdenkmals begraben, zwei Jahre später dann ein Denkmal errichtet. Das Denkmal besteht aus sieben Steinstelen, wobei die sechs äußeren die Namen und Geburtsdaten der Geehrten nennt.
