Am 5. Dezember 1994 wurden im Innenhof des Schopenhauer Realgymnasiums in der Schopenhauerstraße 49 22 Gedenktafeln aus gebranntem Ton angebracht, die namentlich an 88 Schüler erinnern, die vom NS-Regime aus antisemitischen Motiven aus der Schule ausgeschlossen worden waren.
Foto: Nils Münger
Transkription
Zur Erinnerung an 88 jüdische
Schüler, die 1938, nach dem
Anschluß Österreichs an das
nationalsozialistische Deutschland
aus dem RG 18 vertrieben wurden. Gewidmet Friedrich Adler, Paul Ascher, Emil Auer, Erwin Backenrot, Hans Balner, Kurt Beck, Johann Bellak, Robert Bellak, Erwin Belzer, Fritz Benjamin, Gert Braun, Artur Bronner, Walter Chat, Isidor Dawer, Georg Ehrmann, Kurt Epstein, Otto Fischl, Wilhelm Fleischer, Herbert Friedländer, Josef Funk, Walter Füredi, Josef Fürst, Josef Gimpel, Karl Goldschmied, Paul Griminger, Walter Groß, Alexander Grünberg, Erich Grünberg, Harry Guttentag, Walter Hecht, Hans Herbatschek, Paul Hirschfeld, Walter Horn, Alfred Janowitz, Alfred Kalchstein, Norbert Kammermann, Erwin Kampelmacher, Kurt Kirszen, Martin Kleinfeld, Otto König, Robert Kransz, Otto Kreisel, Alfred Kruh, Walter Lampl, Michael Lederer, Heinz Leuchter, Herbert Liebermann, Kurt Lippa, Franz Littmann, Peter Lobowitz, Heinrich Löwidt, Bruno Lunenfeld, Kurt Matyas, Kurt Morgenstern, Alfred Otto Munk, Erich Neubrunn, Oswald Neufeld, Robert Neuhaus, Hermann Pollak, Georg Rainer, Georg Raubitschek, Stefan Raumann, Harry Reich, Heinz Reich, Stefan Rosenthal, Gert Ruben, Stefan Udo Ruff, Edwin Salpeter, Ernst Schustak, Ernst Schwarz, Rudolf Schwarz, Marcel Seidler, Norbert Sinnreich, Ernst Sokal, Franz Sugar, Hanns Suikerman, Gerhard Tauber, Erich Teich, Erwin Trebitsch, Kurt Tschmul, Siegfried Tschmul, Otto Vecsel, Peter Vecsel, Erich Weingarten, Kurt Weiss, Alexander Wildboltz, Heinz Zimmer