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VERFOLGUNG UND WIDERSTAND
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Digitale Erinnerungslandschaft



Gedenktafel Zerstörung Synagoge Floridsdorf

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Wien - Freytaggasse 25-31, 1210 Wien
Wien / GedenktafelJüdische Opfer - GemeindeeinrichtungÖffentlich zugänglich


Im Jahr 2012 wurde an der Fassade des Hauses in der Freytaggasse 25–31 eine Gedenktafel angebracht, die an den Floridsdorfer Tempel erinnert, der sich hier befand und während der Novemberpogrome im Jahr 1938 von Nationalsozialisten verwüstet und als Magazin weiterverwendet wurde. 1945 wurde das Gebäude durch einen Bombentreffer zerstört. Nach dem Krieg ging die Liegenschaft wieder in den Besitz der Israelitischen Kultusgemeinde über, die sie 1970 verkaufte. Die Tafel wurde im Rahmen des Projekts "Wienkl" von der Magistratsabteilung 7 - Kultur angebracht. Die Gedenktafel ersetzte eine ältere Tafel, die im Gedenkjahr 1988 angebracht worden war.





  • Hauptbild des Ortes
  • Sekundäres Bild des Ortes
Foto: porem




Transkription

Floridsdorfer Tempel Andreas Streit (1840 – 1916) Hier stand eine von Andreas Streit 1875 – 1877 erbaute Synagoge. In der Nacht 9./10. November 1938 initiierte das NS-Regime ein gegen die jüdische Bevölkerung gerichtetes Pogrom, das zynisch und verharmlosend 'Reichskristallnacht' bezeichnet wurde. Fast alle Synagogen und Bethäuser wurden zerstört. Dieses Gotteshaus wurde als Magazin weiterverwendet, im Frühjahr 1945 bombardiert. Über 65 500 österreichische Juden und Jüdinnen fielen der Schoa zum Opfer. [Übersetzungen in hebräischer und englischer Sprache]



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