Gedenktafel Wohnhaus Jura Soyfer
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Am 29. Oktober 2015 wurde am Haus in 7., Lindengasse 41 eine Gedenktafel enthüllt, die an den politischen Dramatiker Jura Soyfer erinnern soll. Er wohnte 1937 in diesem Haus, bis er als politischer Gegner des austrofaschistischen Regimes verhaftet wurde. Er befand sich drei Monate in Haft. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten war Soyfer von der antisemitischen Politik des Regimes bedroht. Bei einem Fluchtversuch in die Schweiz wurde er festgenommen, ins Konzentrationslager Dachau und später in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert, wo er 1939 an Typhus starb. Die Gedenktafel geht auf eine Initiative des Theaterkollektivs PROJEKT THEATER/FLEISCHEREI_mobil zurück, das sich mit dem Werk Soyfers künstlerisch auseinandersetzt. Gestaltet wurde die Tafel aus Travertin aus dem Steinbruch Buchenwald von der Wiener Bildhauerin Susanne Kompast.
