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Gedenktafel Veza Canetti

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Wien - Ferdinandstraße 29, 1020 Wien
Wien / GedenktafelJüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähntÖffentlich zugänglich


Am 6. Mai 2013 wurden an der Fassade des Hauses Ferdinandstraße 29 im Bezirk Leopoldstadt zwei Gedenktafeln enthüllt, die an die Schriftstellerin Veza Canetti erinnern. Canetti lebte bis 1934 in diesem Haus und flüchtete 1938 vor den Nationalsozialisten mit ihrem Mann Elias Canetti nach Großbritannien, wo sie bis zu ihrem Lebensende blieb. Die Errichtung der Gedenktafel erfolgte im Rahmen des Projektes "VEZALEBT – Veza Canetti, ein spätes Jubiläum in Wien. Kunst, Literat, Musik, Wissenschaft" und aus Anlass ihres 50. Todestages. Initiiert wurde die Anbringung der Gedenktafel von Gertrude Moser-Wagner in Zusammenarbeit mit der Theodor Kramer Gesellschaft.

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Foto: porem




Transkription

Die Wahrheit darin ist verschüttet. Die lange verschwiegene jüdische Dichterin Veza Canetti, geborene Venetiana Taubner (1897 – 1963), lebte und schrieb bis 1934 in diesem Haus. Sie starb in England, aus dem Exil war sie nicht zurück gekehrt. Ihr literarisches Werk voll Schärfe und Empathie wurde erst posthum veröffentlicht. Gewidmet: Theodor Kramer Gesellschaft zusammen mit VEZALEBT, Kunstprojekt 2013



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