Am 8. Juni 2005 wurde im Foyer des Goethe-Gymnasiums in der Astgasse 3 eine Gedenktafel enthüllt, die an jene Schüler und Lehrer erinnert, die nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten von der Schule vertrieben wurden. Die Errichtung der Tafel, die von der Schule gestiftet wurde, war eingebettet in ein umfassendes ZeitzeugInnen-Projekt. Auf der Tafel die Namen der vertriebenen Schüler und ihre Klassen sowie die Namen der vertriebenen Lehrer angeführt.
Ab dem Jahre 1938 wurden auf Grund der
NS-Rassengesetze folgende Schüler
und Lehrer aus unserer Schule
vertrieben Hans Beer Heinrich Beer Gottfried Blasch Hans-Eduard Band Hans Frisch Walter Frauenglas Heinrich Fries Peter Gayduschek Kurt Glaser Theodor Goldschmied Herbert Händel Paul Hirsch-Jesernovsky Herbert Hirschl Georg-Fritz Horowitz Josef Katz Herbert Königsberger Otto Körting Erwin Kohn Karl Kriss Gerhard Löw Thomas Müller Peter Pohl Arnold Popper Walter Petsch Ernst Reiss Alfred Reinharz Heinrich Riesz Herbert Rim Herbert Rosé Alois Rosenfeld Ernst Schönfeld Walter Schreiber Ignaz Schwarz Peter Smetana Gustav Spielmann Robert Stux Ernst Wachstein Otto Weidisch Hans Wittmann Peter Wolf Ludwig Zeisel Dr. Paul Amann Dr. Peter Artner Dr. Friedrich Fries Dr. Ewin Lewin Dr. Rudolf Rosenkranz