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        <title>Gedenkort für Opfer des Nationalsozialismus</title>
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        <title ref="https://gams.uni-graz.at/derla">DERLA: Digitale Erinnerungslandschaften</title>
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            <forename>Sebastian</forename>
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          <bibl>Halbrainer / Lamprecht / Rigerl, Orte und Zeichen der Erinnerung, Graz 2018.</bibl>
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            <name>Universität Wien</name>
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      <editorialDecl>
        <p>Born digital TEI Dokument zur Beschreibung eines Erinnerungsortes bzw. Erinnerungszeichens.</p>
        <p>Erinnerungszeichen markieren Erinnerungsorte und machen sie in der Öffentlichkeit sichtbar. Sie sind ein sichtbarer Verweis auf Ereignisse, Erfahrungen und Verbrechen, die der Nationalsozialismus und Faschismus zu verantworten haben und sind intentionaler Ausdruck der Erinnerungskultur einer bestimmten Gruppe. Sie können physische oder virtuelle Manifestationen sein. Zur genaueren Bestimmung und Analyse werden die einzelnen Erinnerungsorte/Erinnerungszeichen durch spezifische Kriterien genauer klassifiziert und mit Information angereichert. Hierbei kann es zu Überlappungen und in manchen Fällen zu Unschärfen kommen, weshalb teils Mehrfachzuordnungen in den einzelnen Kategorien vorgenommen werden.</p>
      </editorialDecl>
      <projectDesc>
        <p>Die digitale Erinnerungslandkarte Österreichs (DERLA) ist ein Dokumentations- und Vermittlungsprojekt. Es dokumentiert die Erinnerungsorte und -zeichen an die Opfer sowie die Orte des Terrors des Nationalsozialismus in Österreich und setzt sich die kritische Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Faschismus und der Erinnerung daran zum Ziel. Die ständig neu zu stellenden Fragen, was, wann, wo und von wem wie erinnert wurde und wird, geben Einblicke in die Transformationen der Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus und sind Ausdruck unseres politischen und gesellschaftlichen Selbstverständnisses in der Gegenwart. „Gedächtnisorte“, Denk- und Mahnmäler, Gedenktafeln, Gedenkstätten sowie Straßenbezeichnungen nach WiderstandskämpferInnen und Opfern des NS-Regimes sind die Materialisationen des Geschichtsbewusstseins im Alltag. Der Blick auf die Erinnerungslandschaft in der Gegenwart gibt daher zum einen Einblick in das kollektive Gedächtnis der österreichischen Gesellschaft und zum anderen legt die Beschäftigung mit ihrer Entstehungsgeschichte die Konjunkturen dieser Beschäftigung offen.</p>
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          <p>Institutionelle und Personale Rollen taxonomie</p>
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          <p>Datums Taxonomie</p>
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      <desc>Foto: porem</desc>
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      <desc>Foto: porem</desc>
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        <ref target="context:derla" type="context">DERLA</ref>
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        <p>Am 26. Juni 2006 wurde in der Aula des Hauptgebäudes der Universität Wien am Universitätsring ein Gedenkort für Opfer des Nationalsozialismus eingerichtet. Er ist den ehemaligen Angehörigen der Universität Wien gewidmet, die während der NS-Herrschaft verfolgt oder vertrieben wurden. Der Gedenkort wurde in Form von Wandbeschriftungen in zwei Seitennischen im Zuge der Renovierung der Aula realisiert. Die Gestaltung der Gedenknischen wurde bereits 1990 vom Senat der Universität beschlossen. Das Projekt stand im Zusammenhang mit der Versetzung des "Siegfriedskopfes", einer umstrittenen Skulptur zu Ehren von im Ersten Weltkrieg gefallenen Studenten und Lehrenden, der sich in der Aula befand. Hier trafen sich regelmäßig deutschnationale studentische Verbindungen.</p>
      </div>
      <div type="inscription">
        <p>Für die Freiheit der Wissenschaft und
die Achtung der Menschenrechte. 
Gewidmet den Angehörigen der Universität Wien, die aus
rassistischen Motiven, auf Grund ihrer Weltanschauung oder 
Zugehörigkeit zu einer religiösen oder sozialen Gruppe oder 
wegen ihres Eintretens für Demokratie und ein unabhängiges 
Österreich verfolgt oder vertrieben wurden.
In tiefer Betroffenheit
Universität Wien</p>
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