Fünf Gedenksteine für ermordete HausbewohnerInnen
Erinnerungsort detailiert betrachten | Forschungsdaten downloaden
| Personen, Metadaten und Bilder ansehen
Am 18. Oktober 1998 wurden vor dem Wohnhaus Schmelzgasse 9 im zweiten Bezirk fünf einzelne Gedenksteine in einem Bogen verlegt. Sie erinnern an Hausbewohner und Hausbewohnerinnen, die vom NS-Regime als Juden verfolgt und ermordet worden sind. Es handelte sich um eine der ersten in den Stadtboden eingefügten Erinnerungszeichen, die ähnlich wie die Stolpersteine von Günter Demnig gestaltet wurden. Die Initiative dafür ergriff Peter Mlczoch von der Gebietsbetreuung Leopoldstadt und Karmeliterviertel, die das Projekt auch umsetzte. Finanziert wurde es durch anonyme private Sponsoren. Die Enthüllung erfolgte im Rahmen der Ausstellung „Zerstörte Kultur“ unter Beisein von Bezirksvorsteher Heinz Weißmann, Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg und den Zeitzeugen Herbert Kelman und Pierre Genée.
