Kriegerdenkmal für die Lehrerschaft Tirols im Hof des BORG Innsbruck
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1923 entstand im Hof des Innsbrucker Pädagogiums (Lehrerbildungsanstalt) nach einem Entwurf des Architekten Clemens Holzmeister ein Lehrerdenkmal in Form eines Sarkophags aus Porphyr. Das Material stellt eine Beziehung zu Südtirol her. An der Wand gegenüber dem symbolischen Grab sind je drei Bronzetafeln mit den Namen der 157 Toten des Ersten und seit 1958 der 135 Toten des Zweiten Weltkriegs angebracht. Ein großes Kreuz trennt symbolisch die beiden Kriege und versinnbildlicht die Verbundenheit mit der katholischen Heimat Tirol. Unter den 292 toten Lehrkräften der Pflichtschule finden sich auch Frauen, die bei Bombenangriffen ums Leben kamen. Die Betonung des Heldentums in der Inschrift unterstellt den beiden Kriegen eine Sinnhaftigkeit. Eine Problematisierung des NS-Angriffskriegs fehlt.
