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        <title>Gebäude mit Gedenktafel benannt nach Samuel Steinherz</title>
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        <title ref="https://gams.uni-graz.at/derla">DERLA: Digitale Erinnerungslandschaften</title>
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          <bibl>Halbrainer / Lamprecht / Rigerl, Orte und Zeichen der Erinnerung, Graz 2018.</bibl>
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                <term ref="https://gams.uni-graz.at/o:derla.keywords#keyword12">Gebäude</term>
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              <addName>Finkenstraße 4, 8020 Graz</addName>
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          <term ref="https://gams.uni-graz.at/o:derla.keywords#keyword29">Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde</term>
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            <name>Moses Mendelssohn Stiftung, GBI</name>
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      <editorialDecl>
        <p>Born digital TEI Dokument zur Beschreibung eines Erinnerungsortes bzw. Erinnerungszeichens.</p>
        <p>Erinnerungszeichen markieren Erinnerungsorte und machen sie in der Öffentlichkeit sichtbar. Sie sind ein sichtbarer Verweis auf Ereignisse, Erfahrungen und Verbrechen, die der Nationalsozialismus und Faschismus zu verantworten haben und sind intentionaler Ausdruck der Erinnerungskultur einer bestimmten Gruppe. Sie können physische oder virtuelle Manifestationen sein. Zur genaueren Bestimmung und Analyse werden die einzelnen Erinnerungsorte/Erinnerungszeichen durch spezifische Kriterien genauer klassifiziert und mit Information angereichert. Hierbei kann es zu Überlappungen und in manchen Fällen zu Unschärfen kommen, weshalb teils Mehrfachzuordnungen in den einzelnen Kategorien vorgenommen werden.</p>
      </editorialDecl>
      <projectDesc>
        <p>Die digitale Erinnerungslandkarte Österreichs (DERLA) ist ein Dokumentations- und Vermittlungsprojekt. Es dokumentiert die Erinnerungsorte und -zeichen an die Opfer sowie die Orte des Terrors des Nationalsozialismus in Österreich und setzt sich die kritische Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Faschismus und der Erinnerung daran zum Ziel. Die ständig neu zu stellenden Fragen, was, wann, wo und von wem wie erinnert wurde und wird, geben Einblicke in die Transformationen der Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus und sind Ausdruck unseres politischen und gesellschaftlichen Selbstverständnisses in der Gegenwart. „Gedächtnisorte“, Denk- und Mahnmäler, Gedenktafeln, Gedenkstätten sowie Straßenbezeichnungen nach WiderstandskämpferInnen und Opfern des NS-Regimes sind die Materialisationen des Geschichtsbewusstseins im Alltag. Der Blick auf die Erinnerungslandschaft in der Gegenwart gibt daher zum einen Einblick in das kollektive Gedächtnis der österreichischen Gesellschaft und zum anderen legt die Beschäftigung mit ihrer Entstehungsgeschichte die Konjunkturen dieser Beschäftigung offen.</p>
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          <p>Institutionelle und Personale Rollen taxonomie</p>
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          <p>Datums Taxonomie</p>
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      <desc>Foto: Gerald Lamprecht</desc>
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      <desc>Foto: Gerald Lamprecht</desc>
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        <p>Das Gebäude mit Studentenwohnungen wurde von der GBI Holding AG geplant. In der Tradition der Muttergesellschaft, der Moses Mendelssohn Stiftung, trägt jedes Apartmentgebäude der "SMARTments-Reihe" (Häuser mit Studentenwohnungen) den Namen einer herausragenden jüdischen Persönlichkeit, die mit der jeweiligen Stadt verbunden war. Das Gebäude in Graz erhielt den Namen "Samuel Steinherz Haus", da der österreichisch-tschechoslowakische Historiker und Hochschullehrer in Graz und Wien aufwuchs. Samuel Steinherz (1857–1942) forschte zur jüdischen Geschichte und setzte sich besonders für die Integration der Juden in die europäischen Gesellschaften ein. Als das nationalsozialistische Deutschland 1939 das ganze heutige Tschechien unter seine Verwaltung stellte, wurde Samuel Steinherz, wie auch viele andere Jüdinnen und Juden, aus dem kulturellen und wissenschaftlichen Leben ausgeschlossen. Zusammen mit seiner Frau und seinen Töchtern wurde Samuel Steinmetz im Juli 1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er an seinem 85 Geburtstag starb.</p>
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