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Jenny Zerkowitz wurde am 5. März 1860 geboren und übernahm nach dem Tod ihres Gatten die Baufirma. Sie errichtete 1928 nach Plänen des Architekten Eugen Székely auf eigenem Grund das erste künstlich angelegte Freibad in Graz. 1938 wurde das Margarethenbad enteignet, der Zugang zum Bad ihr und ihrer Familie verboten. Aus der Wastlergasse wurde Jenny Zerkowitz 1942 in das KZ Theresienstadt verschleppt, wo sie sechs Monate später ermordet wurde. Im Sommer 2019 wurde am Eingang des Margarethenbads eine Gedenktafel angebracht.

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Steiermark - Grillparzerstraße 10, 8010 Graz
Steiermark / Ort ohne ZeichenJüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähntÖffentlich zugänglich


Erinnerungsort
TitelJenny Zerkowitz wurde am 5. März 1860 geboren und übernahm nach dem Tod ihres Gatten die Baufirma. Sie errichtete 1928 nach Plänen des Architekten Eugen Székely auf eigenem Grund das erste künstlich angelegte Freibad in Graz. 1938 wurde das Margarethenbad enteignet, der Zugang zum Bad ihr und ihrer Familie verboten. Aus der Wastlergasse wurde Jenny Zerkowitz 1942 in das KZ Theresienstadt verschleppt, wo sie sechs Monate später ermordet wurde. Im Sommer 2019 wurde am Eingang des Margarethenbads eine Gedenktafel angebracht.
Koordinaten (x y)47.08063 15.443319
Verknüpfte OSM - Nummerway 4882491
Verbundene AdresseFriedrichgasse 9 8010 Graz Grillparzerstraße 10, 8010 Graz
ZugänglichkeitÖffentlich zugänglich
Erinnerungszeichen
TypOrt ohne Zeichen
Datum der Denkmalsetzung2019
Initiator / Stifter Verein für Gedenkkultur in Graz
KünstlerIn Gunter Demnig

Klassifizierung

Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt