Gedenktafel für ermordete Zeugen Jehovas
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Die auf dem Zaun des Königreichssaals der Marktgemeinde Straßwalchen montierte Gedenktafel erinnert an Gemeindemitglieder, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu den Zeugen Jehovas zwischen 1939 und 1944 von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Erste Zusammenkünfte Straßwalchener Zeugen Jehovas – damals noch Bibelforscher genannt – gab es bereits 1931. Zu ersten Verhaftungen und Deportationen in Konzentrationslager kam es 1939, und nur wenige Jahre später, 1943, befanden sich schon 18 Gemeindemitglieder im KZ oder im Gefängnis. Zehn überlebten das nationalsozialistische Regime nicht. Heute befindet sich der Königreichssaal in Straßwalchen im ehemaligen Wohnhaus des 1940 in Berlin-Plötzensee hingerichteten Gottfried Herzog.
